{"id":1048,"date":"2012-05-02T17:16:46","date_gmt":"2012-05-02T15:16:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=1048"},"modified":"2012-05-02T17:28:31","modified_gmt":"2012-05-02T15:28:31","slug":"der-ungarn-einsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=1048","title":{"rendered":"Der Ungarn-Einsatz"},"content":{"rendered":"<p>Die letzten ca. 15 Jahre fuhr man \u00fcber Ostern immer nach Portugal und entwickelte dabei eine gewisse Routine im Ablauf des Lagers. Wir f\u00fchlten uns die letzten zwei Jahre jedoch etwas \u00fcberfl\u00fcssig und beschlossen, uns auf ein neues Abenteuer einzulassen. Am Gr\u00fcndonnerstag Abend um 21 Uhr brachen wir also nach Ungarn auf, um dort Georg Bayer und seine Stiftung zu unterst\u00fctzen. Verschiedene Fragen besch\u00e4ftigten uns Leiter, davon hier die wichtigsten: Wie wird die Begegnung mit den Roma? Werden wir Arbeit haben?<\/p>\n<p>Als wir am Samstag morgen fr\u00fch um 7 Uhr ankamen, wurden wir mit einem feinen Zmorgen-Buffet empfangen. Bereits am Nachmittag machten wir einen Spaziergang in das Quartier der Roma. Als wir dort ankamen, sammelten sich schnell ein paar Kinder um uns und spielten mit uns Fussball auf der Strasse.<\/p>\n<p>In den folgenden Tagen stellte sich heraus, dass Georg sehr gut vorbereitet war und uns immer Arbeit geben konnte. Gott hat es so gef\u00fchrt, dass wir f\u00fcr alle Arbeiten jemanden vom Fach dabei hatten: zwei Zimmermannen, welche die Arbeiten koordinierten; einen Elektriker, einen Spengler, eine Malerin und nat\u00fcrlich eine Gruppe junger, motivierter Leute! Es gab etliche Arbeiten an den Geb\u00e4uden der Stiftung, aber auch bei den Roma durften wir an zwei H\u00e4usern arbeiten.<\/p>\n<p>Zudem gab einen v\u00f6llig neuen Arbeitsbereich: an vier Tagen durften wir mit den Romakindern ein Kinderprogramm durchf\u00fchren. Dieses Programm bestand vor allem aus Fussball, einer kleinen Andacht und wieder Fussball.<\/p>\n<p>Das folgende Bild zeigt eine kleine Gruppe von uns mit paar Roma vor dem Haus, das gestrichen und der Eingang neu betoniert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-1051\" title=\"Ungarn2012\" src=\"https:\/\/jg-schaerme.ch\/wp-content\/uploads\/Ungarn2012.jpg\" alt=\"\" width=\"489\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/jg-schaerme.ch\/wp-content\/uploads\/Ungarn2012.jpg 543w, https:\/\/jg-schaerme.ch\/wp-content\/uploads\/Ungarn2012-150x93.jpg 150w, https:\/\/jg-schaerme.ch\/wp-content\/uploads\/Ungarn2012-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 489px) 100vw, 489px\" \/><\/p>\n<p>Im folgenden ein Tagebucheintrag vom Donnerstag 12. April: &#8220; Nach einem immer m\u00fchsameren Aufstehen, haben wir im Fr\u00fchgebet f\u00fcr viele Anliegen gebetet. Eins davon war das Wetter. Der Himmel sah grau aus und die Aussicht aufs Arbeiten unterm Regen wollte und nicht wirklich gefallen&#8230; Also beteten wir auch daf\u00fcr und tats\u00e4chlich, als wir aus dem Haus zum fr\u00fchst\u00fccken gingen, war der Himmel schon ein ganzes St\u00fcck mehr blau! Der Fr\u00fchst\u00fcckstisch war wie immer sehr reich gedeckt mit der sch\u00f6n gemusterten Butter und der feinen Konfi. Bei der Andacht zeigte Cynthia uns einen Film \u00fcber Erl\u00f6sung. Danach arbeiteten alle fleissig weiter an den angefangenen Arbeiten. In einer kurzen halben Stunde durften wir alle unter die eiskalte Dusche, weil wir danach tanzen gehen wollten! Sechs bis acht Ungaren brachten uns ein paar Schritte mit viel Power bei. Das war wirklich mega lustig!&#8220;<\/p>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chte ich mich noch bedanken f\u00fcr alle Unterst\u00fctzung im Gebet und auch f\u00fcr das wunderbare Morgenessen, das wir nach Carfahrt am Sonntag morgen im Gemeindesaal geniessen durften!<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fcsse, Jonathan<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten ca. 15 Jahre fuhr man \u00fcber Ostern immer nach Portugal und entwickelte dabei eine gewisse Routine im Ablauf des Lagers. Wir f\u00fchlten uns die letzten zwei Jahre jedoch etwas \u00fcberfl\u00fcssig und beschlossen, uns auf ein neues Abenteuer einzulassen. 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