{"id":22,"date":"2004-11-01T08:00:35","date_gmt":"2004-11-01T07:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/new\/?p=22"},"modified":"2004-11-01T08:00:35","modified_gmt":"2004-11-01T07:00:35","slug":"november-2004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=22","title":{"rendered":"November 2004"},"content":{"rendered":"<p>Diese Ausgabe tr\u00e4gt den Titel \u201eVon Gott und der Welt\u201c. Wo liegen die Herzen der Teilnehmer vom Sch\u00e4rme. In der Welt oder bei Gott? Nach Matth\u00e4us 6,21 wissen wir, dass \u201eHerz\u201c auch mit \u201eSchatz\u201c ersetzt werden kann. Wo liegen also die Sch\u00e4tze der Jungen, wo die Meinen oder die Ihrigen?<br \/>\nZum jetzigen Zeitpunkt haben schon \u00fcber 170 Jugendliche den Sch\u00e4rme in diesem Semester besucht. Das sind pro Woche ungef\u00e4hr 30 Menschen, die auf unterschiedliche Weise in dieser Welt unterwegs sind. Unterschiedlich insofern, als das einige von ihnen Jesus als ihren pers\u00f6nlichen Retter angenommen haben und andere nicht \u2013 und vielleicht auch nie werden. Diese weite Spanne gibt mir auf der einen Seite sehr zu schaffen. Denn ich weiss manchmal nicht, wie ich einen Abend gestallten soll, so dass lebendige Christen Nahrung erhalten und Suchende den Weg finden. Ich muss mir jedes Mal wieder bewusst werden, dass mir der Heilige Geist zur Seite steht und unm\u00f6gliches m\u00f6glich macht. Und so hat diese Differenz auf der anderen Seite auch etwas sehr motivierendes. Ich werde von einigen der Teilnehmer immer wieder durch ihre Liebe f\u00fcr Jesus, ihrem Wissen und Erfahrungen, die sie schon mit Jesus machen durften \u00fcberrascht.<br \/>\nBei der Vorbereitung auf den Themenabend \u201eWarum Jesus?\u201c wurde mir dann erneut bewusst, dass ich selber nichts an den Lebenswegen der Jugendlichen \u00e4ndern kann. Nicht durch noch so gute Abende oder gutes Vorbild sein. Ich kann mich nur bereit erkl\u00e4ren, Werkzeug in Gottes Hand zu sein und IHN wirken zu lassen. Mir wurde die Stelle\u00a0 aus 1. Korinther 3,5-10 sehr wichtig. Wir m\u00fcssen s\u00e4hen und wir m\u00fcssen w\u00e4ssern entsprechend unseren Begabungen und Berufung. Doch es liegt nicht an uns, Wachstum zu produzieren. Gott alleine hat die M\u00f6glichkeit dazu.<br \/>\nDie Wege, die Gott daf\u00fcr einschl\u00e4gt, sind mir meistens nicht verst\u00e4ndlich. Da habe ich doch soviel in die Vorbereitung investiert und mir viel M\u00fche bei der Umsetzung am Abend gegeben und doch scheint nichts davon bei den Jungen anklang zu finden. An mir zweifelnd bringe ich die JGler im Anschluss dann nach Hause und im Auto entstehen Gespr\u00e4che, wie ich sie mir eigentlich f\u00fcr den Abend gew\u00fcnscht h\u00e4tte.<br \/>\nMir wurde bewusst, dass es n\u00f6tig ist, dass ich f\u00fcr diese Arbeit mein Bestes gebe aber nicht erwarten darf, das auch geschieht was ich durch meinen Einsatz erhoffe. In der J\u00fcngerschaftsschule in Kanada reisten wir w\u00e4hrend drei Monaten durch Nordamerika um in verschiedenen Gemeinden Halt zu machen und ihnen zu dienen. Jedes mal wenn der Samen den wir s\u00e4ten zu spriessen schien hiess es f\u00fcr uns, das Lager abzubrechen und weiter zu ziehen. Matth\u00e4us 6,2 wird laut wo es heisst, dass wenn wir etwas tun um von anderen geehrt zu werden, wir dadurch unseren Lohn schon empfangen haben. Und darum geht es doch. Denn die Zeit die uns auf dieser Welt verg\u00f6nnt ist dient unter anderem dazu, unseren Schatz im Himmel so kostbar wie m\u00f6glich zu machen (Mk 10,21). Ich kann es kaum erwarten, all meine Sch\u00e4tze im Himmel zu sehen, sie zusammen zu packen und zu Jesus zu eilen um Ihm alles darzubieten.<br \/>\nDoch sind wir alle froh um Ermutigung und Zuspruch. Und so freue ich mich immer wieder \u00fcber R\u00fcckmeldungen von den Teilnehmern und Zuspruch aus den Reihen der Gemeinde. Lassen Sie also auch mich Ihnen Dank aussprechen. Herzlichen Dank f\u00fcr all Ihre Gebete und Gaben, die den Sch\u00e4rme am Leben erhalten \u2013 geistlich wie auch institutionell.<br \/>\nAls kleine Gebetshilfe m\u00f6chte ich Ihnen einige Dinge ans Herzen legen. Zum Einen haben wir zu Danken f\u00fcr all die Bewahrung w\u00e4hrend den Autofahrten oder sportlichen Aktivit\u00e4ten. F\u00fcr all die finanzielle Unterst\u00fctzung. F\u00fcr jedes einzelne Gebet oder Gedanke. F\u00fcr alle regelm\u00e4ssigen Teilnehmer und f\u00fcr jene welche nur ab und zu kommen. Zu danken haben wir auch f\u00fcr jedes Wort, dass Gott zu uns geredet hat. Und da Martin Luther uns dazu best\u00e4rkt hatte, Grosses von Gott zu bitten, m\u00f6chte ich Sie ermutigen, f\u00fcr folgendes zu bitten: f\u00fcr klare F\u00fchrung w\u00e4hrend den Abenden, f\u00fcr tief ber\u00fchrte Teilnehmer, f\u00fcr das Machen n\u00f6tiger Entscheidungen, f\u00fcr finanzielle Unterst\u00fctzung, f\u00fcr Leiter welche bei Absenzen und Mehrbedarf aushelfen und f\u00fcr alle Jeune-filles und Jeune-hommes die bis jetzt noch nie in den Sch\u00e4rme kamen und vielleicht noch nicht einmal wissen, dass es ihn gibt.<br \/>\nDas Beste zu geben, das gilt also auch f\u00fcr Sie, die Sie f\u00fcr den Sch\u00e4rme beten. Jedes Wort Ihres Gebetes soll aus Ihrem Herzen kommen und nicht nur so \u00fcber die Lippen gleiten. Niemand weiss von Ihrem Gebet und so d\u00fcrfen Sie sicher sein, dass Ihr Schatz im Himmel kostbarer und kostbarer wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Ausgabe tr\u00e4gt den Titel \u201eVon Gott und der Welt\u201c. 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