{"id":30,"date":"2005-06-01T08:00:03","date_gmt":"2005-06-01T07:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/new\/?p=30"},"modified":"2005-06-01T08:00:03","modified_gmt":"2005-06-01T07:00:03","slug":"zeitmaschine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=30","title":{"rendered":"Zeitmaschine"},"content":{"rendered":"<p>Erst vor kurzem bin ich nach Yverdon gezogen und habe meine Wohnung und mein B\u00fcro eingerichtet. Erst vor kurzem bin ich mit Kompass und Karte \u00fcber H\u00fcgel und durch T\u00e4ler gefahren, um all die jungen Leute f\u00fcr den Sch\u00e4rme einzuladen. Erst vor kurzem hatte ich noch M\u00fche, mir die Namen der Teilnehmer zu merken. Erst vor kurzem noch \u2013 und doch schon fast ein ganzes Jahr her.<br \/>\nDer Sch\u00e4rme scheint eine Zeitmaschine besonderer Art zu sein. Denn so kurz ist mir noch kaum ein Jahr meines Lebens vorgekommen. Wenn ich zur\u00fcck Blicke, dann haben wir viel erlebt, viel diskutiert und einige Kilometer mit dem treuen Sch\u00e4rmeb\u00fcssli abgespult. Doch noch sind wir nicht am Ende, noch sind die Segel hart am Wind und noch geben wir im Sch\u00e4rme f\u00fcr einen Monat Vollgas.<br \/>\nDa die Abende merklich l\u00e4nger geworden sind und sich Luft und Wasser langsam aufw\u00e4rmen, werden wir uns vermehrt wieder draussen aufhalten. Spannend wird sicher auch der Abend, wo wir \u00fcber die Zeit nach dem Welschlandjahr austauschen werden. Wie geht\u2019s wohl weiter? Einige der Jungen haben sich hier im Welschen neu oder wieder f\u00fcr ein Leben mit Jesus entschieden. Wo findet man Anschluss in einer Gemeinde und Jugendgruppe, wie stellt man sich den kritischen Kollegen oder gar Familienmitglieder? Ich hoffe mit dem Abend einige Antworten auf diese Ungewissheiten geben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nGanz wichtig dann unsere letzte Woche. Wir werden uns bestimmt ein paar spannende \u00dcberraschungen f\u00fcr den Abschlusstag am 26. Juni (siehe Kasten) ausdenken. F\u00fcr den Gottesdienst am Morgen sind nat\u00fcrlich alle herzlich eingeladen.<br \/>\nJa und dann, dann ist eigentlich Schluss mit dem Sch\u00e4rme f\u00fcr 2004\/2005. Eben so schnell wie in einer Zeitmaschine. Apropos Zeitmaschine. Unser roter Blitz, also das Sch\u00e4rmeb\u00fcssli, den haben wir im Mai etwas unter Messer, Winkelschleifer und Putzmittel genommen. Neu erstrahlt er mit einem Grasteppich und bald werden dann auch die ersten Blumen darin bl\u00fchen. Sogar ein paar schnittige Sommerschuhe hat er von den Jungs und M\u00e4dels aus der JG angeschraubt bekommen. Der Sch\u00e4rme hat also gleich noch Ausbildungsdienst f\u00fcr die Autopr\u00fcfungen geleistet, wo man seit Neuestem auch R\u00e4der wechseln k\u00f6nnen muss.<br \/>\nGelernt haben wir auch sonst viel in diesem Jahr. Nicht nur, wie man einen Haushalt zu f\u00fchren hat oder was nun die beste Fruchtfolge ist. Die vielen Themenabende im Sch\u00e4rme haben uns Dinge ins Bewusstsein gebracht, was zuvor v\u00f6llig unbekannt war.<br \/>\nWas die Jungen nun mit diesem Wissen anfangen, kann der Sch\u00e4rme nicht mehr beeinflussen (Matth\u00e4us 13). Einige werden vielleicht alles bald wieder vergessen haben. Andere wissen es zwar ihr Leben lang, aber es beeinflusst weder ihre Entscheidungen noch ihre Taten. Meine Hoffnung ist es, dass ein paar wenige sich zu Herzen genommen haben, was wir an den verschiedenen Abenden besprochen haben. Mir ist wichtig, dass sie es aber nicht nur einfach akzeptierten, sondern all diese Dinge pr\u00fcften. Es ist mir ein grosses Anliegen, eine gewisse kritische Haltung in den Jungen zu wecken, damit sie Dinge hinterfragen und nicht einfach F\u00fcnfe gerade sein lassen.<br \/>\nUnd vielleicht, ja vielleicht, hat der einte oder andere Themenabend im Sch\u00e4rme wirklich Auswirkungen auf Einzelne der Jungen, welche ein Leben lang dauern. Das ist nicht mein Anspruch, aber meine Hoffnung und mein Gebet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst vor kurzem bin ich nach Yverdon gezogen und habe meine Wohnung und mein B\u00fcro eingerichtet. Erst vor kurzem bin ich mit Kompass und Karte \u00fcber H\u00fcgel und durch T\u00e4ler gefahren, um all die jungen Leute f\u00fcr den Sch\u00e4rme einzuladen. Erst vor kurzem hatte ich noch M\u00fche, mir die Namen der Teilnehmer zu merken. 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