{"id":41,"date":"2006-05-01T08:00:08","date_gmt":"2006-05-01T07:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/new\/?p=41"},"modified":"2006-05-01T08:00:08","modified_gmt":"2006-05-01T07:00:08","slug":"billig-linien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=41","title":{"rendered":"Billig Linien"},"content":{"rendered":"<p>Alle grossen Detailhandelsketten haben eine.\u00a0 Manche schon sehr lange, andere erst seit kurzem. Einige haben sie freiwillig, andere wurden mehr oder weniger durch die Marktwirtschaft gezwungen, auch eine zu haben.<br \/>\nBilliglinien gibt es heutzutage \u00fcberall. Warum ist das auf einmal m\u00f6glich? Zum Einen wurde die Produktion automatisiert und somit kosteng\u00fcnstiger und das Verkehrsnetz ist mittlerweile so dicht, dass Hongkong praktisch eine Nachbarland wurde.<br \/>\nZeit also, auch im Sch\u00e4rme eine Billiglinie einzuf\u00fchren. Aber halt. Muss man nicht\u00a0 zuerst einmal etwas anbieten, um es billiger abgeben zu k\u00f6nnen? Wir bieten ja etwas an \u2013 und das f\u00fcr die Jugendlichen sogar in den meisten F\u00e4llen gratis. Was k\u00f6nnen wir da noch billiger machen?<br \/>\nGar nichts. Ganz im Gegenteil. Ja, das JG Programm ist zum Teil recht aufw\u00e4ndig und einen Jugendarbeiter f\u00fcr diesen Bereich anzustellen auch nicht gerade billig. Trotzdem zahlen die Jugendlichen nichts und das soll auch so bleiben. Doch das Zentrale unserer Arbeit, Jesus und sein Geschenk an uns, k\u00f6nnen und wollen wir nicht billiger abgeben.<br \/>\nEr hat uns teuer erkauft, sein Leben war der Preis. Wie also begegnen wir der Mentalit\u00e4t, alles immer billiger machen und haben zu wollen? Auch bei vielen Christen beobachtet man, dass ihnen ihr Glaube nicht mehr sehr wertvoll ist. F\u00fcr einen noch so kleinen, vermeintlichen Vorteil ist man bereit, ihn zu komprimitieren oder gar \u00fcber Bord zu werfen.<br \/>\nSo ist es an der Zeit f\u00fcr uns, dass wir, entgegen allen Str\u00f6men von Billiger ist Besser, anfangen, unseren Glauben wieder als das zu leben was er ist \u2013 das Kostbarste was wir haben. Und zugleich auch das Einzige, was uns niemand nehmen kann \u2013 ausser wir geben es freiwillig ab.<br \/>\nMag sein, dass diese Ausgabe zu moralisierend f\u00fcr Sie ist. Aber warum haben so viele Menschen ein so verschobenes oder gar falsches Bild von einem Leben mit Jesus, wenn wir ihnen es nicht falsch gezeigt h\u00e4tten?<br \/>\nDiese Tatsache zusammen mit dem aktuellen Zeitgeist machen es \u00fcberhaupt erst so kompliziert und schwer, den Menschen Jesus n\u00e4her zu bringen. Sogar das marktankurbelnde Streben nach Individualit\u00e4t zeigt seine Auswirkungen im Glauben. Jeder glaubt noch irgendwo an eine h\u00f6here Macht, die er selber hervorholen und wieder versorgen kann wie es einem gerade passt. Und weil wir uns mehr leisten k\u00f6nnen, wo alles so billig ist, haben wir gar kein Bed\u00fcrfnis einen Gott hervorzuholen, der obendrein noch viel von mir fordert.<br \/>\nDenn Gott hat uns mit Jesus keine Billiglinie in den Himmel angeboten. Es ist ein Geschenk. Martin G\u00f6bel, der Pfarrer aus Payerne, hat in einer Predigt gesagt, dass uns Jesus geschenkt ist, der Weg aber seinen Preis hat. Und den muss man zu zahlen bereit sein \u2013einen anderen Deal gibt es nicht!<br \/>\nKonkret heisst das f\u00fcr mich, dass mein Glaube sichtbar sein muss \u2013 nicht umsonst sollen die Menschen die Christen ab ihrer Liebe zueinander erkennen. Konkret heisst das auch, dass wenn mein Glaube mir das Kostbarste ist, ich ihn auch pflege. T\u00e4gliches Bibellesen und Beten sind da \u201enur\u201c das Fundament. Jesus hat versprochen, uns das Leben in all seiner F\u00fclle zu geben (Joh 10, 10). Lassen wir uns in unserer Gottesbeziehung doch wieder neu inspirieren und unseren Glauben lebendig werden. Ein solcher Glaube ist kostbar \u2013 und nicht etwa billig!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle grossen Detailhandelsketten haben eine.\u00a0 Manche schon sehr lange, andere erst seit kurzem. Einige haben sie freiwillig, andere wurden mehr oder weniger durch die Marktwirtschaft gezwungen, auch eine zu haben. Billiglinien gibt es heutzutage \u00fcberall. Warum ist das auf einmal m\u00f6glich? 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