{"id":57,"date":"2004-09-01T08:00:52","date_gmt":"2004-09-01T07:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=57"},"modified":"2004-09-01T08:00:52","modified_gmt":"2004-09-01T07:00:52","slug":"herbst-2004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=57","title":{"rendered":"Herbst 2004"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gehen und Kommen?<\/strong><br \/>\nLiebe Freunde des Sch\u00e4rme. Wie Sie in der letzten Ausgabe lesen konnten, haben sich V\u00f6lki und seine Familie vom Sch\u00e4rme verabschiedet und wirken nun in der Jugendarbeit des EGW Bern mit. Doch den Sch\u00e4rme gibt es noch. Und als neuer Leiter freue ich mich, Ihnen diesen ersten Freundesbrief schreiben zu d\u00fcrfen. Jene unter Ihnen, welche das Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Yverdon erhalten, konnten ja bereits einiges \u00fcber mich lesen. Ich m\u00f6chte aber alle anderen nicht im Dunkeln \u00fcber meine Person lassen.<\/p>\n<p><strong>C\u2019est qui ce Matthias?<\/strong><br \/>\nWenn in der Bibel jemand vorgestellt wurde, dann meistens mit seinem Namen, dem Namen seiner Eltern und seinem Herkunftsort. In meinem Falle w\u00fcrde das dann so lauten: Ich bin Matthias, Sohn von (Ben) Hans und Sylvia Liechti \u2013 Ledermann aus R\u00fcmlingen Baselland. Doch vielleicht ist man heute neugieriger als dazumal, denn wer gibt sich schon noch mit einer so kurzen Vorstellung zufrieden?<\/p>\n<p>Also, ich durfte mit drei Schwestern in einem gl\u00e4ubigen Elternhaus aufwachsen. Meine Eltern waren in der Landwirtschaft t\u00e4tig und um nichts in der Welt m\u00f6chte ich es missen, auf einem Bauernhof aufgewachsen zu sein \u2013 auch wenn ich so manche Narben davon getragen habe. Nach der obligatorischen Schulzeit ging ich an das Gymnasium mit dem festen Ziel, Linienpilot zu werden. Doch das sollte nicht sein und ich wechselte in eine kaufm\u00e4nnische Ausbildung. Nachdem ich Diese im letzten Jahr abgeschlossen hatte, ging ich f\u00fcr ein gutes halbes Jahr nach Kanada. Ich besuchte dort eine J\u00fcngerschafts- Missionsschule von JMEM (Jugend mit einer Mission) und erlebte gewaltiges mit dem Herrn Gott. In dieser Zeit wurde mir klar, dass ich mich f\u00fcr den vollzeitlichen Dienst ausr\u00fcsten solle. Zur\u00fcck in der Schweiz meldete ich mich dann am IGW (Institut f\u00fcr Gemeindebau und Weltmission) an und dr\u00fccke dort seit diesem Sommer die Schulbank.<\/p>\n<p>Doch ein Leben besteht ja nicht nur aus Schule und Ausbildung \u2013 auch wenn wir Schweizer da schon sehr viel Gewicht drauf legen. In meiner Freizeit bin ich sehr gerne draussen am mich bewegen \u2013 am liebsten in den Bergen. Auch in die Jungschar ging ich immer sehr gerne und wurde schliesslich auch Leiter was mir sehr viel Freude bereitete. Computer und B\u00fccher haben ebenfalls eine gewisse Anziehungskraft auf mich und so wird es mir kaum langweilig.<\/p>\n<p>Das diese Zeilen auch keine vollumf\u00e4ngliche Vorstellung sind, ist mir bewusst. Es w\u00fcrde mich aber freuen, Sie am Ehemaligen Treff begr\u00fcssen zu d\u00fcrfen und kennen zu lernen.<\/p>\n<p><strong>Und der Sch\u00e4rme?<\/strong><br \/>\nDen Sch\u00e4rme gibt es nat\u00fcrlich auch noch \u2013 doch wie in der letzten Ausgabe erw\u00e4hnt, in einer etwas erweiterten Form. Denn neben der evangelischen Jugendarbeit in Yverdon und Umgebung, z\u00e4hlen neu auch eine Jugendgruppe und Jungschar in Payerne zum T\u00e4tigkeitsfeld. Die Gruppe in Yverdon ist aufgeteilt in eine Ostgruppe, die sich in Yverdon trifft, und einer Westgruppe mit Treffpunkt in Vallorbe. Die Jungschar in Payerne wird von deutschsprachigen Kindern mit festem Wohnsitz im Welschland besucht. Auch f\u00fcr die Jugendgruppe ist das zur Zeit noch der Fall. Doch ist in der Payerner JG klar die Idee, dass man das Angebot auch f\u00fcr Jeune-Filles und Apprentis offen h\u00e4lt. Diese Arbeit befindet sich aber noch recht im Aufbau und wie der Volksmund sagt: \u201eGuter Ding will Weile haben\u201c Ich hoffe allerdings, dass diese \u201eWeile\u201c absehbar wird.<\/p>\n<p><strong>Aller Anfang ist schwer?<\/strong><br \/>\nIn allen vier Gruppen zusammen haben wir zur Zeit etwas \u00fcber 30 Teilnehmer. Das mag auf den ersten Blick nach wenig ausschauen, doch scheint die Teilnehmerzahl langsam zu wachsen. F\u00fcr mich hat das sowohl Vor- wie auch Nachteile. Denn auf der einen Seite kann ich mich so besser auf die einzelnen Teilnehmer einlassen, auf der anderen Seite weiss ich aber, dass es noch mehr \u201eKunden\u201c im Einzugsgebiet h\u00e4tte, von denen ich noch keine Adresse habe und die vielleicht keine Ahnung vom Sch\u00e4rme haben.<\/p>\n<p class=\"MsoTitle\">Auch bin ich eine Mitarbeiterliste am Aufbauen um ein kleines, f\u00e4higes Team zusammen zu stellen. Mich im Sch\u00e4rme \u00fcberfl\u00fcssig zu machen ist sicher nicht das Ziel. Doch muss das Angebot gew\u00e4hrleistet werden, wenn ich verhindert bin. Sollte jemand Interesse daran haben, sich mit ein wenig Zeit praktisch im Sch\u00e4rme zu investieren, dann lassen Sie es mich doch bitte wissen. Gesucht sind Leute f\u00fcr Fahrdienst und auch die (regelm\u00e4ssige oder spontane) Mitarbeit an den einzelnen Abenden (montags in Payerne, dienstags in Yverdon und mittwochs in Vallorbe). Bitte geben Sie mir auch bescheid, wenn Sie fr\u00fcher schon auf einer Fahrdienst- oder sonst einer Mitarbeiterliste gewesen sind. Bei der \u00dcbernahme der Adressdatenbank war mir leider nicht ganz klar, wer aktiv mitarbeitet und wer nur ab und zu seine Dienste zur Verf\u00fcgung stellt oder gestellt hat. Ich hoffe Sie verzeihen mir, dass ich den Freundesbrief f\u00fcr solche administratorische Mitteilungen verwende.<\/p>\n<p><strong>Und der erste Eindruck?<\/strong><br \/>\nDas erste Treffen haben wir in allen Gruppen dazu verwendet, einander etwas kennen zu lernen. Es ist spannend zu sehen, wie sich so unterschiedliche Menschen aus den verschiedensten Ecken der Schweiz doch verstehen k\u00f6nnen und wie die Sprache verbinden kann. Eine der Teilnehmerinnen kam am ersten Abend zu mir und sagte, sie h\u00e4tte nicht sehr gutes von der JG geh\u00f6rt und wolle sich das Ganze mal mit eigenen Augen ansehen. Ich war pers\u00f6nlich \u00fcberrascht, dass sie in der n\u00e4chste Woche wieder kam und mir danach sogar mitteile, dass sie sich sehr wohl f\u00fchle.<\/p>\n<p>Einige der Teilnehmer haben untereinander auch schon Freundschaft geschlossen, und man h\u00f6rt sie sich miteinander f\u00fcr den Ausgang verabreden. Ich bin dankbar, dass der Sch\u00e4rme ein Ort der Begegnung ist. Mein pers\u00f6nliches Gebet bleibt aber, dass die Teilnehmer nicht nur mir und einander begegnen, sondern dass sie den Herrn Jesus im Sch\u00e4rme pers\u00f6nlich kennen lernen d\u00fcrfen. Deshalb hat mich ein Email letzte Woche besonders gefreut wo es hiess: <em>\u201eSeit der letzten JG glaube ich wieder an Gott und vertraue ihm von Neuem. Ich habe viel aus meiner Vergangenheit abgelegt was ich nie f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tte.\u201c<\/em> Ich hoffe fest, dass dieser Entschluss immer fester werden darf und Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite hat es aber auch Teilnehmer die offen bekunden, dass sie nichts von Gott wissen wollen und das die Kirche sowieso nur die Menschen anl\u00fcge. Es freut und \u00fcberrascht mich, dass jene Teilnehmer trotzt der christlichen Botschaften und Grundwerten regelm\u00e4ssig an die Treffen kommen und sich auch aktiv beteiligen. Dass ich zwischen diesen Extremen nicht vermitteln kann, ist mir sehr klar geworden, als wir letzthin \u00fcber die Gemeinde Jesu diskutierten. Es tut dann speziell gut zu wissen, dass Jesus sich selber jedem bekannt machen kann und wir nur Willens sein sollen, von IHM daf\u00fcr gebraucht zu werden.<\/p>\n<p class=\"MsoTitle\">Und das ist auch meine Motivation. Denn ohne diese Zuversicht w\u00e4re diese Arbeit wohl nicht fruchtbar und h\u00e4tte sicher nicht all die Jahre bestanden. Ich bin gespannt, in welche Richtung der Sch\u00e4rme sich entwickeln wird. Und obwohl ich erst angefangen habe den Sch\u00e4rme zu leiten, m\u00f6chte ich die Z\u00fcgel loslassen und zuschauen, wohin uns der Heilige Geist bringt.<\/p>\n<p><strong>Was kommt nun?<\/strong><br \/>\nDas Programm des aktuellen Semesters besteht aus Diskussionsabenden und Aktivit\u00e4ten. Wen es interessiert was wir gerade treiben, kann sich gerne \u00fcber Internet unter www.jg-schaerme.ch informieren. Es w\u00fcrde mich nat\u00fcrlich sehr freuen, auch einmal einen G\u00e4stebucheintrag von Ihnen lesen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die Schneeweekends in Gstaadt und Rougemont sind wie auch der Arbeitseinsatz in Portugal wieder mit auf dem Programm. Ich pers\u00f6nlich freue mich sehr auf diese Tage, bieten sie doch die M\u00f6glichkeit, die Leute von einer anderen Seite und vor allem f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeitspanne kenne zu lernen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gehen und Kommen? Liebe Freunde des Sch\u00e4rme. Wie Sie in der letzten Ausgabe lesen konnten, haben sich V\u00f6lki und seine Familie vom Sch\u00e4rme verabschiedet und wirken nun in der Jugendarbeit des EGW Bern mit. Doch den Sch\u00e4rme gibt es noch. Und als neuer Leiter freue ich mich, Ihnen diesen ersten Freundesbrief schreiben zu d\u00fcrfen. 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