{"id":60,"date":"2005-09-01T08:00:43","date_gmt":"2005-09-01T07:00:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=60"},"modified":"2007-01-31T10:01:00","modified_gmt":"2007-01-31T09:01:00","slug":"was-wirklich-zahlt-ch-spurgeon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=60","title":{"rendered":"Was wirklich z\u00e4hlt? (C.H. Spurgeon)"},"content":{"rendered":"<p>Eins bitte ich vom Herrn, das h\u00e4tte ich gern, dass ich bleiben d\u00fcrfe im Hause des Herrn mein Leben lang, zu schauen die Lieblichkeit des Herrn und seinen Tempel zu betrachten.&#8220; Psalm 27, 4<br \/>\nGeteilte Bestrebungen f\u00fchren zu Zerstreuung, Schw\u00e4che und Misslingen. Der Mann, der nur einen Lebenszweck kennt, kommt ans Ziel. M\u00f6gen sich all unsere Neigungen in eine zusammenfassen und sich diese eine auf himmlische Dinge richten! David hat dies eine vom Herrn erbeten &#8211; das ist die rechte Zielscheibe f\u00fcr unsere W\u00fcnsche, die rechte Quelle, unseren Sch\u00f6pfeimer hinein zu tauchen; dies ist die T\u00fcr, an welche wir pochen, dies ist die Bank, auf die wir unsere Wechsel ziehen sollen.<br \/>\nMan sollte von David in seiner notvollen Lage erwarten, dass er Ruhe, Sicherheit und tausend andere Dinge begehren w\u00fcrde. Doch nein, an den Herrn hat er sein Herz geh\u00e4ngt, und er verzichtet auf alles andere. Er trachtet danach, im Hause des Herrn zu wohnen<br \/>\nHeilige W\u00fcnsche m\u00fcssen zu entschlossenem Handeln f\u00fchren. W\u00fcnsche sind Saatk\u00f6rner, die auf den fruchtbaren Acker der T\u00e4tigkeit ausgestreut werden m\u00fcssen, sonst bringen sie keine Ernte. Wir k\u00f6nnen es zur Gen\u00fcge erfahren, dass unsere W\u00fcnsche wie Wolken ohne Regen sind, wenn ihnen nicht tatkr\u00e4ftiges Streben folgt.<br \/>\nDavid sehnte sich, allezeit in dem Hause des Herrn zu wohnen. Das ist auch unser Wunsch. Wir haben Heimweh nach dem Vaterhaus droben, nach der Heimat unserer Seele. D\u00fcrfen wir nur dort auf ewig bleiben, so sorgen wir uns wenig um die G\u00fcter oder die \u00dcbel dieses armen Lebens. Davids gr\u00f6sster Wunsch war es, die Lieblichkeit des Herrn anzuschauen. Wahrlich, eine herrliche Aufgabe f\u00fcr die wahren Anbeter Gottes im Himmel und auf der Erde!<br \/>\nWir sollten in die Versammlungen der Gl\u00e4ubigen nicht kommen, um zu sehen und uns sehen zu lassen oder nur den Prediger zu h\u00f6ren, sondern wir sollten in der Gemeinde des Herrn mit dem Verlangen erscheinen, die Herrlichkeit unseres Herrn immer besser kennen zu lernen und seine Liebe zu bewundern. Was f\u00fcr ein Anschauen wird das sein, wenn jeder gl\u00e4ubige Nachfolger Jesu &#8222;den K\u00f6nig sieht in seiner Sch\u00f6nheit&#8220; (Jesaja 33,17).<\/p>\n<p><strong>Neuanfang<\/strong><br \/>\nMit jedem neuen Jahr bilden neue Gesichter die Gruppen des Sch\u00e4rme. Nicht aber nur die Gesichter sind neu. Auch die jeweiligen Geschichten hinter den \u00e4usseren Erscheinungen sind f\u00fcr uns unbekanntes Terrain.<br \/>\nIn den Vergangenen Tagen haben viele Menschen in der Schweiz nicht ihr Gesicht, aber all ihr Hab und Gut verloren. W\u00e4hrend meines milit\u00e4rischen Wiederholungskurses wurden wir in verschiedenen \u00dcberschwemmungsgebieten zur \u00dcberwachung und Beobachtung eingesetzt. Es galt, m\u00f6gliche Pl\u00fcnderer und Gaffer von den H\u00e4usern fern zu halten. Das Bild das sich einem bot, war jenes der vollkommenen Zerst\u00f6rung. Auch die Menschen, welche von diesem Unwetter unbetroffen blieben, erhielten mit den Zeitungen und Fernsehberichten einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die Situation.<br \/>\nAber nicht nur die Schweiz war von Unwettern getroffen worden. \u00dcberall h\u00f6rt man von dem Katastrophengebiet New Orleans in den Vereinigten Staaten. Der Vorteil der Schweiz \u2013 das Wasser ist abgeflossen und die R\u00e4umungsarbeiten wurden unverz\u00fcglich aufgenommen. Nicht so in den Staaten. Dort wurde von Seiten der Regierung die so dringend n\u00f6tige Ersthilfe unterlassen und nur m\u00fchsam kommt die Evakuationsarbeit in Gang. Mit anf\u00e4ngliche grossen Worten konnte nicht \u00fcber den wirklichen Missstand der Planung get\u00e4uscht werden und viele der sonst ergebenen amerikanischen Zeitungen wendeten sich gegen ihre Regierung.<br \/>\nWas haben diese Situationen nun aber mit dem Sch\u00e4rmen zu tun? Wir mussten im letzten Jahr feststellen, das viele der Jugendliche auch ein solches Katastrophenfeld mit sich tragen. H\u00e4ufig wird es mit grossen Worten, Sp\u00e4sschen oder sonstigen Man\u00f6vern zu verstecken versucht.<br \/>\nUngl\u00fccke geschehen \u2013 das zeigt der Verlauf der Geschichte nur zu deutlich. Aber nicht nur in der Natur sind wir Gewalten ausgesetzt, welche wir nie meistern werden, auch pers\u00f6nlich gibt es Situationen, welchen wir nie gewachsen sein werden.<br \/>\nDas Jahr in der welschen Schweiz bietet den Jugendlichen einen Neuanfang. Es kann aber nicht neu angefangen werden, wenn die Problemherde weiter mit sich getragen werden. Es ist uns deshalb ein grosses Anliegen, dass wir die zerst\u00f6rten Gebiete lokalisieren und gemeinsam Aufr\u00e4umen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie beiden Bilder der Schweiz und der Staaten sind dabei ein Bild f\u00fcr die Vorgehensweisen. Entweder, es wird wie in der Schweiz sofort mit der Hilfe angefangen und die Wasser umgeleitet, so dass bald auf trockenem Boden gearbeitet werden kann, oder aber wie in den USA. Es werden grosse Worte gemacht, Versprechen gesprochen und nichts gehalten. Resultat sind Seuchen, Pl\u00fcnderein, Anarchie. Damit das nicht so kommt, brauchen wir die Kooperation der Jugendlichen und die Weissheit Gottes. Beides muss im Gebet unterst\u00fctz werden, und dabei z\u00e4hlen wir auch auf euch. Vielen Dank.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ausblick<\/strong><br \/>\nWas erwartet uns in diesem Jahr im Sch\u00e4rme? Neben dem regul\u00e4ren Programm unter der Woche, werden wir im Herbst ein Wochenende mit den JGs aus Moudon und Payeren veranstalten. Auch die beiden Skiweekends mit Moudon respektive Moudon, Lausanne und Montreux werden wieder statt finden.<br \/>\nDer bew\u00e4hrte und wieder gewonnene Stamicup steht auch auf dem Programm und findet dieses mal in Payerne statt. Das Datum steht noch nicht definitiv fest, wird aber so bald wie m\u00f6glich kommuniziert. Es stehen dieses Jahr Verpflegungsm\u00f6glichkeiten und gen\u00fcgend Zuschauerpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung, so dass sich ein Besuch als Fan auf jeden Fall lohnt.<br \/>\nWo uns unsere 10t\u00e4giger Arbeitseinsatz dieses Jahr hinf\u00fchren wird, steht noch auf keinem Blatt geschrieben. Denn nach 10 Jahren Portugal reizt es uns, etwas neues auf das Programm zu schreiben. Abkl\u00e4rungen sind im Gange f\u00fcr Rum\u00e4nien oder Sardinien. Doch auch die Option Portugal lassen wir uns (noch) nicht nehmen.<\/p>\n<p><strong>Ehemaligentreff<\/strong><br \/>\nBeiliegend ist die Einladung f\u00fcr das diesj\u00e4hrige Ehemaligentreff. Wir sind gespannt, was dieser Tag uns allen wider f\u00fcr Erinnerungen hoch rufen wird und freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen am 2. Oktober ab 10h00 in der Kirche in Yverdon. F\u00fcr jene, welche bereits am Samstag Abend kommen m\u00f6chten, wir werden wahrscheinlich in Yverdon Bowlen gehen. Anmelden nicht vergessen!<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nlich<\/strong><br \/>\nMit dem Sch\u00e4rmejahr beginnt f\u00fcr mich auch mein zweites Studienjahr am IGW. Neben vielen interessanten F\u00e4chern steht f\u00fcr mich heuer auch Griechisch auf dem Stundenplan. Es wird ein strenges Jahr und ich bin froh, dass ich im Sch\u00e4rme schon eine gewisse Routine \u00fcben konnte, was mir etwas mehr Zeit f\u00fcr die Schule erm\u00f6glichen sollte.<br \/>\nDen Sommer durch hatte ich viel Zeit f\u00fcr mich und ich bin dankbar f\u00fcr diese freien Tage. Es war sehr schade, mich von den Jugendlichen im Juli zu verabschieden, haben wir doch vieles zusammen erlebt. Es war eine supertolle Gruppe und ich hoffe schwer, dass sich dieses Niveau durchsetzt. Trotzdem stelle ich keine solchen Erwartungen an die neue Gruppe. Ein Sprichwort sagt: \u201eErstens kommt alles anders und zweitens als man denkt.\u201c Ich m\u00f6chte einfach die neuen Jugendlichen kennen lernen und mit ihnen ein gutes Jahr verbringen. Dabei bin ich super gespannt auf die einzelnen Geschichten, Erlebnisse und Erfahrungen, die wir gemeinsam machen werden.<br \/>\nIch m\u00f6chte mich an dieser Stelle auch herzlich bei allen bedanken, die f\u00fcr den Sch\u00e4rme, aber auch f\u00fcr mich beten und bei Gott f\u00fcr diese Arbeit einstehen. Eure Gebete halten mir den R\u00fccken frei. Danke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eins bitte ich vom Herrn, das h\u00e4tte ich gern, dass ich bleiben d\u00fcrfe im Hause des Herrn mein Leben lang, zu schauen die Lieblichkeit des Herrn und seinen Tempel zu betrachten.&#8220; Psalm 27, 4 Geteilte Bestrebungen f\u00fchren zu Zerstreuung, Schw\u00e4che und Misslingen. Der Mann, der nur einen Lebenszweck kennt, kommt ans Ziel. M\u00f6gen sich all &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=60\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">&#8222;Was wirklich z\u00e4hlt? (C.H. 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