{"id":61,"date":"2006-01-01T08:00:44","date_gmt":"2006-01-01T07:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=61"},"modified":"2006-01-01T08:00:44","modified_gmt":"2006-01-01T07:00:44","slug":"prioritaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=61","title":{"rendered":"Priorit\u00e4ten"},"content":{"rendered":"<p>Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. (Matth\u00e4us 6, 33)<br \/>\nEine ziemlich gewagte Aussage, die wir da im ersten Buch des Neuen Testamentes lesen. Vielleicht kurz zum Wort \u201aTrachten\u2019. Was ist damit gemeint? Laut Lexikon will es soviel ausdr\u00fccken wie etwas versuchen oder streben etwas zu tun. Es kann aber auch heissen, dass man etwas wirklich will, es begehrt. Also ein ziemlich starker Ausdruck.<br \/>\nUnser Leben wird gesteuert von Priorit\u00e4ten oder auch Vors\u00e4tzen. Letztere sind gerade zur Jahreswende wieder aktuell, nur halten sie selten l\u00e4nger als ein paar Wochen. Priorit\u00e4ten hingegen sind Richtlinien, die sich aus unserem Leben heraus kristallisieren. Sie wachsen mit uns und dienen uns zur Orientierung. Doch auch Priorit\u00e4ten lassen sich verschieben und neu setzen. Und nun werden wir aufgefordert, genau das zu tun! Egal was du pers\u00f6nlich f\u00fcr wichtig erachtest, setzte vor alles andere das Verlangen nach Gott und seiner Gerechtigkeit!<br \/>\nLeider sind wir Menschen generell etwas tr\u00e4ge wenn es darum geht, uns zu ver\u00e4ndern und alte Gewohnheiten hinter uns zu lassen. Und auch mit dem erw\u00e4hnten Priorit\u00e4tenwechsel werden sich die Meisten eher schwer tun, wenn sie es ernst meinen. Was uns h\u00e4ufig hilft einen solchen Schritt \u00fcberhaupt erst zu wagen, sind daraus resultierende Profite. Ja, so ist er, der Mensch, macht kaum etwas umsonst. Und weil Gott das weiss, hat er uns auch gleich gesagt, was die effektive Konsequenz einer solchen Pr\u00e4gung ist. Es heisst, dass und das alles zufallen wird. Um nun zu wissen, was mit \u201adas\u2019 alles gemeint ist, m\u00fcsst ihr schon eure Bibel hervor suchen. Kleiner Tipp, es steht zusammengefasst in Matth\u00e4us 6, 31. Es lohnt sich!<\/p>\n<p><strong>Mein kleines Sch\u00e4rmetagebuch<\/strong><br \/>\nAngefangen hat dieses Sch\u00e4rmejahr f\u00fcr mich ja etwas holprig. Denn nach der ersten Woche musste ich schon wieder weg, um meinen Milit\u00e4rdienst zu leisten. So verpasste ich die Zeit wo man sich kennen lernte und zu einer Gruppe zusammen wuchs. Aber alles hat bekanntlich auch seine gute Seite und so konnten D\u00e9sir\u00e9e und Cynthia, meine neuen Mitleiterinnen, sich austoben. Um die beiden bin ich sowieso sehr froh. Vielleicht kriege ich sie noch dazu, sich in einem der n\u00e4chsten Freundesbriefe vorzustellen. Viele kennen sie ja, sind sie doch schon seit einigen Jahren als Teilnehmer bei den Gruppen mit von der Partie gewesen. Super ist nat\u00fcrlich auch, dass beide wohl diesen Fr\u00fchling ihre Autopr\u00fcfung ablegen werden und somit das ganze Abholen auch wieder etwas vereinfacht werden kann.<br \/>\nAber zur\u00fcck zum Sch\u00e4rme. Einer der ersten Abende wo ich wieder dabei war hatten wir eine Pizzaparty. Lecker war\u2019s und es kamen super viele Leute. Die Gr\u00f6ssen der Gruppen sind \u00e4hnlich wie im letzten Jahr. Die Identit\u00e4ten jedoch ganz andere. Das hat mich zu Beginn recht viel Zeit gebraucht um wirklich neu anzufangen. Mittlerweilen haben wir es aber wirklich gut zusammen und die ersten pers\u00f6nlicheren Gespr\u00e4che gingen bereits \u00fcber die B\u00fchne.<br \/>\nAuf der B\u00fchne standen wir auch sonst recht viel. Zum einen nahmen wir im Herbst wieder einmal am Marktverkauf der Kirchgemeinde teil. Neben einigen gebastelten Sachen hatten wir feine Pralinen und eine Mohrenkopfschleuder mit am Start. Diese erwies sich als recht heimt\u00fcckisch und so kriegten einige der Ballwerfer den Mohrenkopf eben an den Kopf.<br \/>\nWeiter ging unsere B\u00fchnenaktivit\u00e4t mit einer Tanzauff\u00fchrung am Familienabend der Kirchgemeinde. Einige Wochen zuvor kam uns jemand eine Choreographie beibringen und einige der Jugendlichen erkl\u00e4rten sich spontan bereit, diese eben den Leuten vorzutanzen. Es war ein lustiges aus dem Takt fallen und sich wieder in der Choreo finden. Leider versagte die Videokamera, so dass ich euch leider nichts davon zeigen kann \u2013 vielleicht ja auch besser so J.<br \/>\nDoch mit alledem war es noch nicht genug. F\u00fcr die Weihnachtsfeiern der Gemeinde studierten wir ein kleines Theater ein und f\u00fchrten es an drei verschiedenen Orten auf. Nach anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten mit dem verst\u00e4ndlichen Sprechen steigerten wir uns bei jeder Auff\u00fchrung und durften so den Gottesdienstbesuchern eine Freude bereiten. Davon gibt es ein Video, aber das muss wohl bis zum n\u00e4chsten Nachtreff warten.<br \/>\nDa k\u00f6nnte man ja meinen, der Sch\u00e4rme gehe nur noch auf die B\u00fchne. Dem ist nat\u00fcrlich nicht so und wir hatten viele lustige, informative und spannende Abende. Einige Highlights waren sicher der Besuch eines australischen Missionars, der Filmabend mit dem Film \u201aThe Climb\u2019 und schon erw\u00e4hnte Pizzaparty und Tanzabend. Mitte Oktober gingen wir auch noch in ein Wochenendlager nach St. Cergue oberhalb Nyon und hatten eine super Zeit mit einer Hochseilbr\u00fccke und einem Nachtspiel nachdem wir noch nur mit Kompass und Azimut ausgestattet nach Hause finden mussten \u2013 kamen da eigentlich alle an?<br \/>\nPers\u00f6nlich Freude bereitet hat mir nat\u00fcrlich auch das Ehemaligentreff. Es war sch\u00f6n, dieses Mal auch wirklich einige der Menschen zu kennen und nicht nur auf Fotos gesehen zu haben. So freue ich mich schon auf das n\u00e4chste Mal und hoffe, dann noch mehr zu kennen.<\/p>\n<p><strong>Aussicht<\/strong><br \/>\nIm 2006 erwarten uns aber auch einige Z\u00fcckerchen. So geht es gleich los mit den beiden Skiweekends in Gstaad Mitte Januar und Rougemont Mitte Februar. Diesen folgt der Stamicup am 12. M\u00e4rz 2006 in Payerne wo ihr alle herzlich zu eingeladen seit. Es gibt g\u00fcnstige Verpflegungsm\u00f6glichkeiten und das Team aus Vallorbe-Payerne braucht alle Unterst\u00fctzung um den Cup wieder zu holen. Oder kriegt ihn dieses Jahr Yverdon wieder?<br \/>\nNach dem Stamicup laufen dann die letzten Vorbereitungen f\u00fcr unseren Arbeitseinsatz an. Die letzten Jahre ging es ja nach Portugal und dieses Jahr werden wir die Segel nun definitiv Richtung Rum\u00e4nien setzten. Wenn es noch Pl\u00e4tze frei hat, d\u00fcrfen auch ehemalige Sch\u00e4rmeg\u00e4nger und Zugewandte mit von der Partie sein. Wir reisen am 6. April ab und sind am 16. zur\u00fcck. Nehmt doch bitte mit mir Kontakt auf, falls ihr euch auf die Warteliste eintragen wollt.<\/p>\n<p><strong>Fl\u00fcssige Mittel<\/strong><br \/>\nWieder einmal ein volles Programm f\u00fcr den Sch\u00e4rme was neben viel Zeit zur Vorbereitung auch einiges an Finanzen ben\u00f6tigt. Um diese zu sichern standen wir in Abkl\u00e4rung um ein eventuelles Sponsoring durch das Bundesamt f\u00fcr Kultur. Dort erf\u00fcllen wir leider eines der ben\u00f6tigten Kriterien nicht (Arbeit in mehreren Kantonen) und so sind wir nach wie vor auf eure Spenden angewiesen. Beiliegend findet ihr einen Einzahlungsschein um den Sch\u00e4rme neben Gedanken und Gebeten auch mit Taten zu unterst\u00fctzen. Schon im Voraus ein herzliches Dankesch\u00f6n im Namen der diesj\u00e4hrigen Gruppe an alle, die etwas geben k\u00f6nnen und wollen.<\/p>\n<p><strong>Schlusspunkt<\/strong><br \/>\nAngefangen hat dieser Freundesbrief mit der Aufforderung, seine Priorit\u00e4ten neu auszurichten. Dieser Herausforderung sehe ich mich auch immer wieder neu im Sch\u00e4rme und auch in der Schule gestellt. \u00dcberall wird von einem gefordert und es ist ein leichtes, die Perspektive auf Gottes Reich und seine Gerechtigkeit zu verlieren. Ich muss mir immer wieder neu vergegenw\u00e4rtigen, dass ich einzig und alleine Gott zu gefallen habe. Das scheint etwas komplex zu sein. Doch wenn ich es mir so \u00fcberlege, dann ist es doch eine gute Sache dem zu vertrauen, der f\u00fcr mich gestorben ist. Er war bereit, meine Strafe zu tragen \u2013 und er ist auch bereit, sie f\u00fcr dich zu tragen. Nach ihm soll ich mich sehnen, mich nach ihm ausstrecken. Dann wird mir zufallen, was ich wirklich brauche. Wir m\u00fcssen nicht in eine \u00dcberaktivit\u00e4t verfallen \u2013 weder geistig, noch wirtschaftlich. Wir k\u00f6nnen mit unseren Taten nie erreichen, was Jesus uns geben will \u2013 seine Gnade gibt es nur umsonst.<br \/>\nStrecke ich mich also aus nach diesem Reich? Ja, denn wenn immer ich es aus ganzem Herzen tue sehe ich, was ich anpacken soll und was nicht. Seinen Fokus v\u00f6llig auf Jesus zu richten bringt mit sich, dass auf einmal klar wird, was wir mit unserer beschr\u00e4nkten und darum so kostbaren Zeit tun sollen.<br \/>\nGottes Segen euch allen! Matthias<\/p>\n<p><strong>Terminkalender<\/strong><br \/>\nStamicup 2006\u00a0\u00a0\u00a0 12.03.2006 Payerne<br \/>\nRum\u00e4niennachtreff 2006:\u00a0\u00a0\u00a0 07.05.2006 Moudon (provisorisch)<br \/>\nEhemaligentreff 2006:\u00a0\u00a0\u00a0 01.10.2006 Yverdon (provisorisch)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. (Matth\u00e4us 6, 33) Eine ziemlich gewagte Aussage, die wir da im ersten Buch des Neuen Testamentes lesen. Vielleicht kurz zum Wort \u201aTrachten\u2019. Was ist damit gemeint? 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