{"id":62,"date":"2006-03-01T08:00:39","date_gmt":"2006-03-01T07:00:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=62"},"modified":"2007-01-31T09:53:04","modified_gmt":"2007-01-31T08:53:04","slug":"berichtet-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=62","title":{"rendered":"Berichtet wird"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jahresbericht des Pr\u00e4sidenten<\/strong><br \/>\nDanket dem Herrn, den er ist freundlich (Psalm 106, 1)<br \/>\nLiebe Sch\u00e4rme- Vereins- Vorstands- und Kirchgemeindemitglieder<br \/>\nDas Jahr 2004 brachte dem Sch\u00e4rme viele Ver\u00e4nderungen, wie Leiterwechsel, Zusammenarbeit mit Payerne, Aufstockung der Stelle von 50 auf 75 %.<br \/>\nDas vergangene Jahr 2005 zeigte, dass diese Ver\u00e4nderungen sich bew\u00e4hrten, auch die Konzentration der Arbeit und Wohnung in der Rue Roger de Guimps 13. Matthias Liechti hat sich sehr eingesetzt, mit seinem Studium zus\u00e4tzlich zur Arbeit im Sch\u00e4rme war er mehr als voll besch\u00e4ftigt. Wir danken ihm und den freiwilligen Helfern und Helferinnen herzlich! Besonders Desir\u00e9e, Cynthia, David und Beat haben sich sehr eingesetzt. Ebenfalls f\u00fcr geleistete Transportdienste von Kirchgemeindegliedern und der Arbeit des Vorstandes, besonders des Kassiers. Wie die Arbeit f\u00fcr Matthias und die Jugendgruppen aussieht, sagt er selbst in seinem Bericht.<br \/>\nWir durften auch gen\u00fcgend finanzielle Mittel erhalten um unsere Verpflichtungen einzuhalten. Danken m\u00f6chten wir der Kirchgemeinde f\u00fcr die Mitfinanzierung der Arbeit, ebenso den\u00a0 Spendern aus dem Ehemaligenkreis, den privaten G\u00f6nnern und dem Service communautaire Kirchgemeinden der EERV.<br \/>\nZu Beginn des Jahres 2005 mussten wir unsern Bus zur Expertise bringen. Die Reparaturen, vor allem an der Karosserie, brachten uns an die Grenze des finanziell verantwortbaren. Beim n\u00e4chsten Aufgebot zur kantonalen Pr\u00fcfung werden wir uns \u00fcberlegen, ob sich nochmals eine Reparatur lohnt oder wir uns nach einem andern Fahrzeug umsehen m\u00fcssen.<br \/>\nYverdon im Februar 2006, der Pr\u00e4sident \u2013 Christian Brand<\/p>\n<p><strong>Drunter und Dr\u00fcber<\/strong><br \/>\nSo ging es uns in den letzten Monaten. Der geplante Einsatz \u00fcber Ostern in Rum\u00e4nien kann wegen logistischen Gr\u00fcnden nun doch nicht durchgef\u00fchrt werden. So standen wir f\u00fcr eine Zeit recht ratlos in der Gegend herum. Aber unsere Freunde von der christlichen Ostmission liessen uns nicht h\u00e4ngen und so d\u00fcrfen wir, nun bereits zum elften Mal, \u00fcber Ostern in den S\u00fcden nach Portugal fahren.<br \/>\nAber auch sonst lief es nicht so am Schn\u00fcrchen. Als wir uns kurz vor dem Skiweekend in Rougemont bei der Hausverwaltung wegen der Schl\u00fcssel\u00fcbergabe meldeten, sagten sie uns, dass sie uns f\u00fcr den M\u00e4rz und nicht den Februar eingeschrieben h\u00e4tten. Da hatten wir also \u00fcber 50 Anmeldungen und kein Haus. Damaris, die Leiterin aus Moudon, setzte dann aber alle Hebel, oder besser gesagt Telefone in Bewegung, und konnte uns kurzfristig noch ein Haus in der Gegend organisieren. Warum diese Unterkunft noch leer stand wurde uns klar, als die Ersten das Haus betraten und noch K\u00fchlschrank und diverse Pfannen von den Vorbenutzern reinigen mussten.<br \/>\nAber schliesslich verbrachten wir ein wundervolles Wochenende in Rougemont und auch das erste Skiwochenende in Gstaad war ein Hit.<br \/>\nEin Hit war auch der Stamicup 2006. Im letzten Jahr dominierte ja die zusammengew\u00fcrfelte Mannschaft aus Vallorbe und Payerne. Und auch dieses Jahr schienen sich diese beiden Teams, diesmal einzeln angetreten, fr\u00fch als Favoriten zu etablieren. Das best\u00e4tigte schlussendlich auch die Finalpaarung, welche aus eben diesen beiden Teams bestand. Payerne konnte den Sieg aber erst in der Verl\u00e4ngerung in einem \u00dcberzahlspiel wieder nach Hause bringen. So werden wir auch n\u00e4chstes Jahr wieder in Payerne einen Stamicup veranstalten d\u00fcrfen.<br \/>\nUnd wenn man das Programm der Jugendgruppen so betrachtet, dann mindern die noch ausstehenden Abende unaufhaltsam. Aber wir wollen den Abschiedstr\u00e4nen noch keinen Raum geben und freuen uns besonders nat\u00fcrlich auf den Einsatz in Portugal. Zur Zeit haben wir den Car noch nicht ganz voll und sind froh um jede Werbung, damit wir vollbesetzt nach Olhao fahren d\u00fcrfen. Bei Interesse kann man weitere Informationen im Sch\u00e4rmeb\u00fcro verlangen.<br \/>\nJa und dann forderte auch der Winter seinen Tribut und beim Abholen der JGler kam einer der Fahrer ins Schleudern und rutschte in einen Gartenzaun. Gott sei Dank passierte nichts schlimmes und gab es nur Materialschaden. Auch das Sch\u00e4rmeb\u00fcssli blieb nicht verschont. W\u00e4hrend der Fasnachtszeit wussten wohl einige Narren nichts besseres zu tun als Radio, Schneeketten und anderes Zeug aus dem B\u00fcssli zu klauen.<\/p>\n<p><strong>Und doch forw\u00e4rts gehen<\/strong><br \/>\nNein, den Kopf lassen wir nicht h\u00e4ngen. Dazu haben wir zuviel Sch\u00f6nes erlebt und zuviel Hoffnung in unseren Herzen. Ups und Downs geh\u00f6ren beide zum Leben dazu. Als ich letzthin mit einer Kollegin redete meinte diese \u201eWeil wir die Tiefen nicht ertragen, erleben wir auch die H\u00f6hen nicht.\u201c Ich weiss nicht, ob es ein Zitat ist, oder sie selber da drauf gekommen ist. Es sagt auf so einfache Weise aus, wie es vielen Menschen geht. Wir wollen nicht wahrhaben, dass zu einem Leben \u2013 auch, und gerade als Christ \u2013 auch Tiefen in Form von Versuchungen, Leid oder Herausforderungen dazu geh\u00f6ren. Hiob, ein Mann der Bibel der Leid und Freude kannte, sagte einmal, dass, wenn wir bereit sind das Gute von Gott anzunehmen, wir auch bereit sein m\u00fcssen, dass B\u00f6se anzunehmen. (Hiob 2, 10).<br \/>\nWir aber klagen Gott an wenn es uns schlecht geht. Wir meinen ein Recht auf ein sorgenfreies Leben zu haben. Aber wurde uns das irgendwo in der Bibel versprochen? Heisst es da nicht viel mehr, dass es ein schmaler, steiniger Weg sein wird (Mat 7, 14) und die Welt uns feindlich gesinnt sein wird (Joh 15, 18)? D\u00fcstere Aussichten, die uns da entgegengebracht werden. Eigentlich haben wir aber mit unserem Leben nichts besseres verdient als zu Leiden. Jeder ist S\u00fcnder, jeder hat unendliches Leid verdient. Joni Eareckson Tada schreibt in einem ihrer B\u00fccher, dass uns die Tiefen des Lebens als Mahnung dienen sollen. Joni, die in ihren jungen Jahren einen Sportunfall hatte und seither Querschnittgel\u00e4hmt ist, weiss was es heisst, zu leiden.<br \/>\nWenn wir also nichts anderes als Leid verdient h\u00e4tten, so scheint es umso erstaunlicher, dass Jesus uns den Weg zur unendlichen Freude aufgeschlossen hat. Er fordert uns auf, unser Leid und das Verhalten dieser Welt zu \u00fcberwinden und vorw\u00e4rts zu gehen (1Joh 5, 4f \/ Off 2-3). Und so wollen wir uns auch nicht von den Missgeschicke der letzten Monate entmutigen lassen. F\u00fcr mich waren sie wirklich Ermahnungen die ganze Arbeit immer und immer wieder in die H\u00e4nde Gottes zu legen und auf ihn zu vertrauen.<br \/>\nVorw\u00e4rts gehen auch die Jungen in ihren Leben. Es bleiben nicht mehr viele Woche im Welschen f\u00fcr sie \u00fcbrig. Im Gegensatz zum letzten Jahr k\u00f6nnen die Meisten es aber kaum erwarten, endlich wieder ganz nach Hause gehen zu k\u00f6nnen. Bis es soweit ist bin ich gespannt, was wir noch alles zusammen erleben werden. Denn die Themenabende in der JG und auch die Vortragsreihe der Kirchgemeinde Yverdon mit Beat Abri (Janz Team) konfrontierten die Jugendlichen mit Gedanken und Tatsachen, die man nicht so einfach absch\u00fctteln kann.<br \/>\nAbsch\u00fctteln l\u00e4sst sich auch der Fakt nicht, dass einige der Jungen ihre Beziehung zu Jesus grundlegend erneuert haben. Ziel und Ansporn f\u00fcr die Arbeit ist und bleibt es, Jesus zu vermitteln. Oft ist es uns dabei nicht verg\u00f6nnt, die Fr\u00fcchte unserer Arbeit zu sehen oder gar zu ernten. Doch Gott ist g\u00fctig und l\u00e4sst uns immer wieder ein St\u00fcckchen davon sehen, was unser Einsatz f\u00fcr Ver\u00e4nderungen bei den Jugendlichen mit sich bringt. Das tut gut und l\u00e4sst uns auch dort weiter arbeiten, wo keine Fr\u00fcchte zu sehen sind \u2013 und vielleicht niemals zu sehen sein werden. Ob der gestreute Samen aufgeht, dar\u00fcber m\u00fcssen wir zum Gl\u00fcck nicht entscheiden. Unser Auftrag ist es nicht, Wachstum zu produzieren. Wir d\u00fcrfen einfach bei jedem in gleicher Intensit\u00e4t und Liebe dran bleiben und die Hoffnung f\u00fcr niemanden aufgeben.<br \/>\nSo hoffe ich auch pers\u00f6nlich, dass es euch allen gut geht und ihr \u201edran bleibt\u201c. Es gibt keinen Ort auf dieser Welt wo man sich so geborgen und akzeptiert f\u00fchlt wie in den Armen des allerh\u00f6chsten Gottes. Traurig zu sehen, dass einige sich dagegen str\u00e4uben. Gottes Segen!<\/p>\n<p><strong>Terminkalender<\/strong><br \/>\nPortugallager\u00a0\u00a0\u00a0 13. \u2013 23. April 2006 (auch f\u00fcr Ehemalige)<br \/>\nPortugalnachtreff\u00a0\u00a0\u00a0 7. Mai 2006 in Yverdon<br \/>\nAbschlussgottesdienst\u00a0\u00a0\u00a0 2. Juli 2006 in Payerne<br \/>\nAarefahrt\u00a0\u00a0\u00a0 8. Juli 2006 (prov. &#8211; auch f\u00fcr Ehemalige)<br \/>\nUnd los geht\u2019s\u00a0\u00a0\u00a0 Ab 14. August 2006<br \/>\nEhemaligentreff\u00a0\u00a0\u00a0 1. Oktober 2006 in Yverdon (prov.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresbericht des Pr\u00e4sidenten Danket dem Herrn, den er ist freundlich (Psalm 106, 1) Liebe Sch\u00e4rme- Vereins- Vorstands- und Kirchgemeindemitglieder Das Jahr 2004 brachte dem Sch\u00e4rme viele Ver\u00e4nderungen, wie Leiterwechsel, Zusammenarbeit mit Payerne, Aufstockung der Stelle von 50 auf 75 %. 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