{"id":64,"date":"2006-12-01T08:00:50","date_gmt":"2006-12-01T07:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=64"},"modified":"2006-12-01T08:00:50","modified_gmt":"2006-12-01T07:00:50","slug":"deine-ansicht-gottes-ansicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=64","title":{"rendered":"Deine Ansicht &#8211; Gottes Ansicht"},"content":{"rendered":"<p><em>Aber die Stimme antwortete ein zweites Mal vom Himmel: Was Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht verboten!<\/em><\/p>\n<p align=\"right\">Apostelgeschichte 11: 9<\/p>\n<p>Ich weiss nicht wie es euch geht, liebe Freunde des Sch\u00e4rme, wenn ihr solche Bibelverse lest. Da steht, dass wir nicht ablehnen sollen, was Gott f\u00fcr \u201aGut\u2019 erkl\u00e4rt hat. Die Rahmenhandlung zu diesem Vers ist eine Art Traum, welchen Petrus hatte. Darin wurden ihm vom Himmel Speisen angeboten, die nach dem j\u00fcdischen Gesetz als unrein gelten. Er wurde aufgefordert, diese Tiere zu schlachten und zu verspeisen. Doch Petrus weigerte sich. Er wollte nichts unreines in sich aufnehmen.<br \/>\nWie edelm\u00fctig! Uns Menschen werden tagt\u00e4glich unz\u00e4hlige Speisen \u2013 sowohl f\u00fcr unseren K\u00f6rper wie auch f\u00fcr unseren Geist \u2013 angeboten. Wie oft \u00fcberlegen wir uns erst, ob es sich um reine Nahrung f\u00fcr uns handelt? Schlagen wir uns nicht meistens einfach den Bauch damit voll?<br \/>\nPetrus hat sich das sehr gut \u00fcberlegt. Doch der entscheidende Unterschied hier ist, dass Gott ihm diese unreinen Tiere zum Essen gegeben hat. Was von Gott kommt, das ist rein.<br \/>\n\u00c4hnliche Gedanken finden sich sehr h\u00e4ufig in der Bibel. Was eigentlich unrein ist, wird durch Jesus pl\u00f6tzlich rein. Selbst wir Menschen sind unrein. Die Juden mussten sich speziell Waschen, wenn sie damals in den Tempel gehen wollten. Und auch wir putzten uns doch meistens heraus, um in den Gottesdienst zu gehen. Und das hat sicher auch seine Berechtigung. Doch wie stark ist es zu gewichten?<br \/>\nWas Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht verboten! Wow! Petrus, einer der wichtigsten M\u00e4nner der fr\u00fchen Christenheit bekommt hier eine klare Lektion verpasst. Wie wichtig ist die auch f\u00fcr uns: Wen Gott liebt, sollen wir nicht hassen. Wen Gott akzeptiert, den sollen wir nicht diskriminieren. \u00dcber wen Gott gn\u00e4dig ist, \u00fcber den sollen wir nicht richten. Denn wir werden mit dem Massstab gerichtet, mit dem wir andere richten. Lasst uns f\u00fcr uns selber wie auch f\u00fcr unsere Mitmenschen die Messlatte nicht h\u00f6her setzten, als dass Gott das tut! Ich meine damit nicht eine falsche Toleranz, sondern eine echte Liebe f\u00fcr den Mitmenschen, f\u00fcr sich selber. Eine Liebe nach 1. Korinther 13.<\/p>\n<p><strong>Zeichen der Zeit<\/strong><br \/>\nIm letzten Freundesbrief haben wir auf unsere finanzielle Situation hingewiesen. Einige von euch haben das zum Anlass genommen, uns einmalig oder sogar regelm\u00e4ssig finanziell zu unterst\u00fctzen. Herzlichen Dank.<br \/>\nIm Sommer 2007 steht unserem Konto eine grosse Herausforderung bevor. Red Susi, der Sch\u00e4rmebus, muss ersetzt werden. Gerne h\u00e4tten wir sie noch etwas l\u00e4nger f\u00fcr uns gehabt, aber die Zeit hinterl\u00e4sst ihre Spuren sehr deutlich an ihrer Karosserie.<br \/>\nWir sind uns nun f\u00fcr einen geeigneten Ersatz am umschauen. Ein kleines Dilemma stellen dabei die neue F\u00fchrerausweiskategorien dar. Mit der normalen Autopr\u00fcfung d\u00fcrfen nur noch Fahrzeuge mit maximal neun Pl\u00e4tzen gefahren werden. F\u00fcr den Transport an den Abenden reicht uns das eigentlich auch, da noch andere Fahrzeuge unterwegs sind. Doch f\u00fcr Wochenenden oder \u00e4hnliches w\u00e4re es schon toll, wieder ein Bus mit mehr Sitzpl\u00e4tzen zu haben.<br \/>\nOb nun aber ein Bus mit neun Pl\u00e4tzen oder doch mehr \u2013 beide werden uns einiges kosten. Geld, dass wir jetzt noch nicht haben. Doch, wie unser Pr\u00e4sident immer sagt, wir leben von der Bank Gottes. Wir alle sind Verwalter dar\u00fcber. Wie immer haben wir euch einen Einzahlungsschein beigelegt. Denkt doch in einem ruhigen Moment dar\u00fcber nach und f\u00fchlt euch frei, den Einzahlungsschein ins Altpapier zu werfen oder zur Bank zu bringen und uns zu helfen, den geeigneten Bus zu kaufen.<\/p>\n<p><strong>Aus dem Sch\u00e4rmetagebuch<\/strong><br \/>\nEs ist immer wieder eine Freude, am Dienstag Abend in den Bus zu steigen, und die Jungen abzuholen. Achtzehn Abende haben wir dieses Jahr miteinander verbracht und viel gelacht, geredet und zugeh\u00f6rt. Auch das Herbstwochenende, der Marktverkauf, der Familienabende und die Active-Sundays waren immer eine feine Sache. Die Gruppe hat sich schnell zusammengefunden und auch wenn es w\u00e4hrend den Diskussionen manchmal ganz ruhig werden kann, rattert es doch in den K\u00f6pfen und gute Gespr\u00e4che unter vier Augen sind die Folge.<br \/>\nAuch mit der Bibelgruppe haben wir gut angefangen und es ist spannend, voneinander zu lernen. Regelm\u00e4ssig laden wir auch gezielt Leute von der JG in die Kleingruppe ein, um sie Anteil haben zu lassen, ihnen falsche Vorstellungen zu nehmen und zu zeigen, was es f\u00fcr uns heisst, aus ganzem Herzen Christ zu sein. Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, sie auch unsere Fehler sehen zu lassen. Denn viele haben den Eindruck, Gott nicht zu gen\u00fcgen und wagen deshalb den Schritt nicht. Ihnen dann zu zeigen, dass wir Gott gar nicht gen\u00fcgen m\u00fcssen, dass er uns trotzdem liebt, ist ein grosses Vorrecht.<br \/>\nDie Jungen helfen auch fleissig mit, neue Adressen f\u00fcr unsere Datenbank zu sammeln und immer wieder schaut mal ein neues Gesicht hinein.<br \/>\nIch bin gespannt, was wir alles im n\u00e4chsten Semester noch gemeinsam erleben werden. Es scheint auf dem Papier noch so lange zu gehen, doch lehrt uns die Vergangenheit, dass die Zeit von Januar bis Juli rasend schnell vorbei gehen wird. Dabei auf meine Mitleiter, Transporthelfer und auch auf euer Einstehen im Gebet zu z\u00e4hlen, ist von unsch\u00e4tzbarem Wert. Doch die Abende k\u00f6nnen noch so perfekt sein, die Andachten noch so \u00fcberzeugend, die Beziehungen noch so intensiv \u2013 wirkt Gott das Wachstum nicht in den Herzen, wird der Samen keinen Bestand haben. Danke Herr, es ist dein Werk!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aber die Stimme antwortete ein zweites Mal vom Himmel: Was Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht verboten! Apostelgeschichte 11: 9 Ich weiss nicht wie es euch geht, liebe Freunde des Sch\u00e4rme, wenn ihr solche Bibelverse lest. Da steht, dass wir nicht ablehnen sollen, was Gott f\u00fcr \u201aGut\u2019 erkl\u00e4rt hat. 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