{"id":76,"date":"2007-05-01T08:00:29","date_gmt":"2007-05-01T07:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=76"},"modified":"2007-05-01T08:02:53","modified_gmt":"2007-05-01T07:02:53","slug":"portugal-tagebuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=76","title":{"rendered":"Portugal Tagebuch"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Donnerstag, 5. April<\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Bereits am Morgen beginnt der Stress \u2013 zumindest f\u00fcr die K\u00fcchencrew des diesj\u00e4hrigen Portugaleinsatzes. Genau zweieinhalb Stunden braucht sie, um schlussendlich mit zwei Einkaufswagen voller PrixGarantie und Aktionssachen von Coop und zwei weiteren Einkaufswagen voller Mbudget Produkte die Einkaufsl\u00e4den der Schweiz hinter sich zu lassen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Um 20.30 Uhr f\u00e4hrt der Car mit den ersten Teilnehmern in Yverdon los, um anschliessend die Moudoner abzuholen. Um 21.40 Uhr sind wir bereits mit einem fast vollen Car unterwegs in den S\u00fcden. Nach ein paar Informationen und viel Geplauder verfolgen einige gespannt den Zeichentrickfilm \u201eCars\u201c \u2013 leider fehlt die Fernbedienung und somit geht\u2019s nur auf Englisch. Aber die Zeit gewinnt \u00fcberhand und vielen fallen nach einigen Kilometern die Augen zu.<o><\/o><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Freitag, 6. April <o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Was f\u00fcr ein Erwachen \u2013 Fr\u00fchst\u00fcck in Barcelona, und was f\u00fcr eine Geburtstagsparty f\u00fcr unseren j\u00fcngsten Teilnehmer. Jo\u00ebl Meyer feiert seinen ersten Geburtstag.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Nach einem kurzen Vorstellen der Teilnehmer mit ihren Namen und Wichtelkinder Zuordnung geht es in kleinen Gruppen los, um die riesige Stadt zu erkunden. In Form eines Postenlaufes zischen wir vom einen Ende der Stadt zum n\u00e4chsten und benutzen dabei Bus, Metro und das gute, alte Gehwerk. Der Tag findet sein Ende mit einem gemeinsamen Nachtessen beim Chinesen, welcher uns wieder viel zu viel auftischt.<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Die vielen gelaufenen Kilometer durch die Stadt hinterlassen ihre Spuren und der volle Bauch vom Chinesen tut sein seiniges dazu, dass bald einmal ein gem\u00fctliches Schnarchen den Car erf\u00fcllt.<o><\/o><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Samstag, 7. April <o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Wir staunen nicht schlecht als wir mitten in der Nacht durch einen kalten Hauch aufgeweckt werden und draussen eine feine Schicht Schnee entdecken. Und das soweit im S\u00fcden? Von diesem Schrecken k\u00f6nnen wir uns bei einem Fr\u00fchst\u00fcck on the highway erholen, aber kalt ist es noch immer.<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Die steppenden Pinguine (Happy Feet) begleiten uns, w\u00e4hrend wir langsam unserem Ziel n\u00e4her kommen und die Berglandschaft der Steppenlandschaft Platz macht. Das schaut uns schon eher nach S\u00fcden aus. Und endlicht taucht unsere Destination nach vielen Haarnadelkurven, welche unser Chauffeur souver\u00e4n meistert, auf: die Quinta da Ana Velha! Ein leckeres, portugiesisches Mittagessen f\u00fcllt unsere M\u00e4gen und so gest\u00e4rkt machen wir unsbereits dran, die Sportfelder f\u00fcr uns nutzbar zu machen. Viel Sand muss gesiebt und einiges an Unkraut gej\u00e4tet werden. Von einigen wenigen Regentropfen begleitet beenden wir unser Tageswerk und lauschen nach einem feinen Nachtessen der ersten Andacht zum Wochenthema: Das Vater Unser. Danach kommen wir in f\u00fcnf Kleingruppen zusammen, um weiter \u00fcber das Geh\u00f6rte auszutauschen. Den Rest des Abends steht uns allen zur freien Verf\u00fcgung und so wird die Spielkiste, Kaffee und Tee herausgeholt und bis sp\u00e4t in die Nacht noch gespielt.<o><\/o><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Sonntag, 8. April <o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Nein, es sind nicht streunende Katzen die uns aus dem Schlaf reisen, sondern zwei Leiterinnen die es sich zur Aufgabe machten, uns m\u00f6glichst effizient aus den Federn zu jagen. Falsch und zweistimmig ert\u00f6nt ihr \u201eAlle meine Entlein\u201c durch unsere Gem\u00e4cher.<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck m\u00fcssen wir ein Picknick f\u00fcr das Mittagessen zubereiten und kurz darauf steigen wir schon wieder in den Car, um zum s\u00fcdwestlichsten Punkt des europ\u00e4ischen Festlandes zu fahren. Wundersch\u00f6nes Wetter und eine herrliche Aussicht belohnen unsere maltr\u00e4tierten Hintern. Doch die Meisten zieht es an den Strand und deshalb fahren wir kurze Zeit sp\u00e4ter in eine kleine, wundervolle Bucht. Selbstredend, dass wir uns nicht vom kalten Meereswasser abhalten lassen, den atlantischen Ozean zu geniessen. Mit der hereinbrechenden Flut und nassen Kleidern machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Quinta und geniessen dort ein leckeres Abendessen von unserer K\u00fcchenfrauschaft. Die Herausforderung dabei: 200 Toast Hawaii f\u00fcr gut 40 Personen in nur einem Backofen essbar zu machen!<o><\/o><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Montag, 9. April <o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Buon Dia zu unserem ersten ganzen Arbeitstag in Portugal. Gest\u00e4rkt durch blaue, gr\u00fcne und weisse Z\u00f6pfe, ausger\u00fcstet mit dem letzten Schrei in der Arbeitskleidermode, motiviert durch herrliches Wetter, aktiviert durch eine gemeinsame Joggingrunde um die Quinta und aufgeteilt in verschiedene Arbeitsgruppen legen wir los wie die Wilden. Da wird eine Mauer gebaut, dort wird ein Feld gerodet, hier ein Hag aufgestellt und dr\u00fcben B\u00e4ume gef\u00e4llt.<\/span> <span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Am Abend erz\u00e4hlt uns Jos\u00e9, der Leiter der Missionsarbeit, f\u00fcr was unsere Arbeit hier eigentlich gut ist. Beeindruckt von den vielen Angeboten der Quinta sind wir neu ermutigt, uns am n\u00e4chsten Tag in die Arbeit zu st\u00fcrzen und gehen darum um so sp\u00e4ter ins Bett. Die Gemeinschaft bei Guetzli, Spiel und Sirup ist einfach zu lustig, um sie verpassen zu wollen.<o><\/o><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\" lang=\"EN-GB\">Dienstag, 10. April <o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Happy Birthday! Ihren 16. Geburtstag verbringt Anita wohl im S\u00fcden, aber auch schwer am arbeiten. Heute wird der Pool ges\u00e4ubert, die Mauer fertiggestellt, das gerodete Feld mit neuer Erde ausgeebnet, Wasser- und Stromleitungen verlegt und Zaunpf\u00e4hle verlocht und einbetoniert. Auch der Baum entledigt sich der letzten \u00c4ste und leider landen einige auf dem Dach der Werkstatt, welches wir darum auch gleich flicken. Beinahe typisch f\u00fcr das Arbeiten in Portugal stibitzen wir uns gegenseitig die Werkzeuge weg um unseren Job zu vollenden.<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Der harte Alltag fordert seine ersten Opfer und so liegen bereits zwei im Krankenbett. Wollen wir hoffen, dass sie bald wieder fit und munter sind. Auch Blasen, Kratzer, Quetschungen und blutige Sch\u00fcrfungen werden von unserer Krankenschwester verarztet, gehegt und gepflegt.<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">\u00dcber die Schmerzen hinweg hilft zum einen das rasche Voranschreiten der Arbeiten und vor allem, dass der angek\u00fcndigte Regen scheinbar in Portugal in Form von Sonnenschein auf die Erde prasselt.<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Nach einem langen Arbeitstag geniessen wir die Tischgemeinschaft und lauschen danach wieder einer Andacht. Heute handelt es sich um den Abschnitt, wo es um die Vergebung geht. Wenn wir nicht vergeben k\u00f6nnen, wird uns Gott auch nicht vergeben. Vergibt er mir aber nicht, wo verbringe ich dann die Ewigkeit? Die Leiter stellen uns diese Frage und geben uns die M\u00f6glichkeit, mit Jesus reinen Tisch zu machen und unser Leben ihm zu \u00fcbergeben. Definitiv ein Abend, der bei vielen Spuren hinterl\u00e4sst.<o><\/o><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Mittwoch, 11. April <o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Geweckt durch ein paar Sonnenstrahlen beginnen wir diesen neuen Tag. Schon nach wenigen Arbeitsstunden werden wir wieder zu Tisch gerufen. Eine grosse Geburtstagstorte, Fruchts\u00e4fte und viele Portugiesen erwarten uns. Denn heute feiert Carlos, der Leiter dieser Quinta, Geburtstag. Das Alter sehen wir ihm nicht an, auf de Torte steht nur eine einzige Kerze&#8230;<\/span> <span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Weiter verbringen wir die Zeit mit Pool fertig putzen, w\u00fcste Bananenbl\u00e4tter abhacken und Zaunpfosten streichen. Zudem m\u00fcssen die B\u00e4ume und Str\u00e4ucher an der Strasse gestutzt werden, damit sich unser Car, wenn es so weit ist, ohne weitere Kratzer auf den Heimweg machen kann. Bei diesen Arbeiten in atemberaubender H\u00f6he k\u00f6nnen wir Gottes Bewahrung hautnah erleben! Das Feld unter dem Volleyballplatz wird nun fertig mit neuer Erde bedeckt, der Obstgarten abgegrast und Mengen von Unrat wie Bierdosen, Rasierer, Gabeln und so weiter abtransportiert. Trotz den ersten Regentropfen muss die Strasse mit jeglichen K\u00fcchenb\u00fcrsten und kurzstieligen Besen von Baum- und Str\u00e4ucherabf\u00e4llen ges\u00e4ubert werden. So werden Schubkarre um Schubkarre bei str\u00f6mendem Regen gef\u00fcllt und wieder geleert. Da sowieso schon alle vom Regen nass und nur wenige trocken geblieben sind, kommen der Gartenschlauch und die Pf\u00fctzen gerade recht, um eine riesige Wasser- und Schlammschlacht zu veranstalten. <o><\/o>Frisch und sauber verbringen wir den freien Abend mit dem, was unser Herz begehrt.<\/span><span>         <\/span><o><\/o><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Donnerstag, 12. April <o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Die zweit letzte Nacht liegt hinter uns. Angefangene Arbeiten m\u00fcssen noch fertig gestellt und Neue in Angriff genommen werden. Wegen zu grossem Kraftaufwand entsteht ein Loch in der Mauer des Campings beim putzen und muss darum vorerst mit Zement behandelt werden. <o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Nach der Andacht und Gemeinschaft in den Kleingruppen steht uns der Nachmittag zur freien Verf\u00fcgung. Lange Spazierg\u00e4nge werden unternommen, das nun mit Grenzsteinen ausgestattete Volleyballfeld benutzt, Fr\u00fcchte gepfl\u00fcckt, gesungen und getanzt. Ersch\u00f6pfte Gliedmassen durchgeknetet und dabei die Ruhe genossen. F\u00fcr die Armen der \u00c4rmsten bleibt aber nichts anderes \u00fcbrig, als sich hinter die Schulb\u00fccher zu verdr\u00fccken.<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">In Form eines Wettkampfes treten nach 19.30 Uhr die f\u00fcnf verschiedenen Kleingruppen in diversen Disziplinen gegeneinander an. Unter anderem wird der Geruchs- und Tastsinn, Allgemeinwissen, Kreativit\u00e4t beim Wichtel basteln, Geschwindigkeit beim anziehen eines gefrorenen T-Shirt, Bibelwissen und Geschicklichkeit getestet. Der kr\u00f6nende Abschluss ist das Vortragen der selbst gedichteten Liedern, die vom Portugallager handeln m\u00fcssen. Die schief gesungenen T\u00f6ne und nicht immer passenden Reime werden von viel Gel\u00e4chter und grossem Applaus begleitet.<o><\/o> Das Bettm\u00fcmpfeli besteht f\u00fcr alle, die ihre Z\u00e4hne noch nicht geputzt haben, aus einem mit zarter Schokolade \u00fcberzogenem Vanilleeis: <o><\/o>\u00c4 Guete!<o><\/o><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Freitag, 13. April <o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Schon vor dem Fr\u00fchst\u00fcck muss unser Gep\u00e4ck f\u00fcr die Heimfahrt bereit sein. Die kurze Zeit, die uns noch bleibt, brauchen wir, um m\u00f6glichst alle angefangenen Arbeiten zu beenden. Die Mauer des Pools bekommt einen strahlend weissen Anstrich, der Zaun wird gezogen und erneut die Strasse und den Hausplatz mit m\u00fchsamen Arbeitsger\u00e4ten gewischt. Die leerger\u00e4umten Schlafs\u00e4le, s\u00e4mtliche Nasszonen und die K\u00fcche werden w\u00e4hrenddessen auf Hochglanz gebracht. Ein Bild, das jeden von uns Teilnehmern zu erkennen gibt, wird als Abschlussgeschenk f\u00fcr das Team der Quinta von kreativen Girls gestaltet. Unsere Gebete werden erh\u00f6rt und um punkt elf Uhr Mittags wird das letzte Arbeitsger\u00e4t im Schuppen verstaut. Halleluja!!! \ud83d\ude09<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Ein typisch nicht schweizerisches Mittagessen wird uns zum Abschluss von den Portugiesen aufgetischt: frittierte Fische samt Schwanz und Augen, frittierter Reis, frittierte Pommes, fettdurchzogener Speck und zum Dessert Fruchtgelatine mit verschiedenen Aromen, garniert mit Erdbeermousse oder Rahm. Einfach portugiesisch =)<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Mit auf den Heimweg bekommt jeder von uns eine Portugalflagge, wir wiederum \u00fcberreichen ihnen unsere Geschenke und Kollekte, begleitet von gegenseitigem Dank. Nach<\/span><span>  <\/span>Abschiednehmen mit vielen \u201eM\u00fcntschis\u201c, den letzten Gruppen- und Einzelfotos treten wir mit wehm\u00fctigen Herzen die Heimreise an.<span>  <\/span><o><\/o><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Nach wenigen Kilometern wird die Fahrt f\u00fcr eine 15min\u00fctige Shoppingtour unterbrochen, in der vieles f\u00fcr die Wichtelkinder und die Carfahrt mit langem Sitzen besorgt wird. Die verstrichenen Tage werden in Form von Autogrammen, S\u00e4tzen, Symbolen in den herumgereichten Kleingruppenordner festgehalten. Spielkarten sind in Gebrauch, iPots laufen heiss, die Landschaft wird bestaunt und der Hunger w\u00e4chst. Also wird eine geeignete Rastst\u00e4tte gesucht, wo wir das Nachtessen einnahmen k\u00f6nnen. Im Schein der untergehenden Sonne wird noch fleissig \u201eKreisvolleyball\u201c gespielt und dem letzten Input \u00fcber das aussagkr\u00e4ftige \u201eAMEN\u201c gelauscht.<o><\/o><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Wieder im Car werden m\u00f6glichst bequeme Stellungen eingenommen, die Blicke am Bildschirm festklebend wo der Film \u201eBen Hur\u201c l\u00e4uft. Irgendwann mitten im Film hat der DVD-Player wohl genug von seinen st\u00e4ndigen Nachtschichten und l\u00e4sst nur noch ein schwarzes Bild erkennen. Total \u00fcberhitzt muss er mit der Diagnose: nicht mehr brauchbar! ausgeschalten werden. Also bleibt denjenigen, die es noch nicht tun, nicht viel anderes \u00fcbrig, als die Augen zu schliessen und in angenehme Tr\u00e4ume zu fallen.<o><\/o><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Samstag, 14. April<\/span><\/h1>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus; font-weight: normal\">W\u00e4hrend die Leute der Quinta in Portugal sich \u00fcber ein ausgewogenes Fr\u00fchst\u00fcck mit Toast und Ovo in Plastikbechern freuen k\u00f6nnen, geniessen wir blosse Milch in halb zerfallenen Kaffeebechern aus dem Car, Sandwichesresten vom Vorabend und Tankstellenbrot. Die gesamte Fr\u00fchst\u00fcckskiste blieb in Portugal, nur die K\u00fchltaschen mit Milch und Margarine sind mitgekommen&#8230;Doch auch davon werden wir gen\u00fcgend satt, so dass die Vorfreude auf den Port Aventura steigen kann. Die bereits Erfahrenen all dieser Bahnen kl\u00e4ren die Neulinge auf und unsere K\u00f6rper produzieren bereits eine Menge Adrenalin. Leichter Regen begr\u00fcsst uns bei der Ankunft und die ersten L\u00e4deli im Vergn\u00fcgungspark machen wegen unserem Regenschutzeinkauf einen gr\u00f6sseren Umsatz. In Gruppen machen wir uns auf den Weg durch all die verschieden dargestellten L\u00e4ndern, treten gegeneinander an in den Putschautos, verteilen und begegnen uns wieder. Gerne wird lange angestanden, um auf die Achterbahn mit den acht Loopings zu kommen und die Aussicht bis zum Meer zu geniessen, um nach den wenigen Hundertsteln im freien Fall mit zittrigen Knien zu den Bildschirmen zu gelangen, die uns mit grinsenden oder schreckerf\u00fcllten Gesichtern zeigen. Mit Geschick und Gl\u00fcck werden kuschelige und riesige Pl\u00fcschtiere gewonnen, die allj\u00e4hrlich selbe Cowboyshow gespannt verfolgt. Karussells werden bestiegen, die M\u00e4gen mit Fast Foot gef\u00fcllt und Souvenirs gekauft. Auch die Sonne l\u00e4sst sich wieder blicken. Unser Abschied vom Park r\u00fcckt schnell n\u00e4her, so dass das Nachtessen verschlungen wird, um noch ein letztes Mal eine der Bahnen zu besteigen oder eine kurze Shoppingtour zu unternehmen. Das viele Adrenalin hat unsere K\u00f6rper geschlaucht. So warten wir die letzte Nacht im Funicar ab, in der wir die Spanische und Franz\u00f6sische Grenze hinter uns lassen werden. Und da keine DVD abgespielt werden kann, ert\u00f6nen bald mehrstimmige Lieder durch den Car, die unsere m\u00fcden Sinne einschlummern lassen&#8230;<o><\/o><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt; font-family: Jokerman; font-weight: normal\">Sonntag, 15. April <o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><\/span><\/h1>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\">Echten Schweizerboden unter den F\u00fcssen und WC`s, in denen das Toilettenpapier nicht separat entsorgt werden muss, lassen uns das baldige Ziel erahnen. Zu fr\u00fcher Morgenstunde h\u00e4lt der Car in Yverdon. S\u00e4mtliches Gep\u00e4ck wird aus dem Car ger\u00e4umt und die Chauffeure verabschieden sich bereits. Auf uns wartet ein gedeckter Tisch und wir k\u00f6nnen uns nur hinsetzen und unser letztes, gemeinsames Morgenessen einnehmen. Nach getaner Arbeit geben sich die Wichtel ihren Wichtelkindern zu erkennen, welche bis dahin unbekannt blieben. Ein letzter Abwasch, Kleingruppenfotos, Gespr\u00e4che. Die Ersten beginnen sich zu verabschieden, um ihren Zug nicht zu verpassen. Dann das \u201egrosse\u201c Abschied nehmen im Kreis: nochmals \u201eM\u00fcntschis\u201c verteilen, in den Arm nehmen, W\u00fcnsche weitergeben und dann gehen. Und irgendwann sind auch die letzten in den Autos verstaut und weg. Jeder von uns wieder an seinen Platz, in seinen Alltag. Unsere K\u00f6pfe gef\u00fcllt mit Erlebnissen der vergangenen zehn Tagen. Eine Zeit, die Jeder f\u00fcr sich auf seine Weise erlebt hat, eine Zeit, in der Ver\u00e4nderungen statt fanden und noch weit \u00fcber diese Tage andauern werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Papyrus\"><o><\/o><\/span><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Jokerman\">!!!Danke warst DU dabei. Ohne DICH w\u00e4re es nicht das selbe gewesen!!!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 5. April Bereits am Morgen beginnt der Stress \u2013 zumindest f\u00fcr die K\u00fcchencrew des diesj\u00e4hrigen Portugaleinsatzes. Genau zweieinhalb Stunden braucht sie, um schlussendlich mit zwei Einkaufswagen voller PrixGarantie und Aktionssachen von Coop und zwei weiteren Einkaufswagen voller Mbudget Produkte die Einkaufsl\u00e4den der Schweiz hinter sich zu lassen. 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