{"id":90,"date":"2008-01-01T08:00:31","date_gmt":"2008-01-01T07:00:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=90"},"modified":"2008-01-01T08:00:31","modified_gmt":"2008-01-01T07:00:31","slug":"ein-jahr-der-vorsatze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=90","title":{"rendered":"Ein Jahr der Vors\u00e4tze?"},"content":{"rendered":"<p>Viele Menschen nutzten den Jahresbeginn, um etwas zu \u00e4ndern, dass sie schon lange unzufrieden macht. Der Einte m\u00f6chte weniger trinken, der andere mehr Sport treiben und wieder ein anderer nimmt sich vor, sich nichts vor zu nehmen. Wir alle kennen sie, die guten Vors\u00e4tze, welche man sich zu Silvester nimmt und meistens wissen wir zur Fr\u00fchlingswende kaum noch etwas davon.<\/p>\n<p>Wie also ist das bei uns mit den Vors\u00e4tzen. Haben wir dem ewigen Verfehlen nachgegeben und nehmen uns auch nichts mehr vor? Dann k\u00f6nnen wir auf jeden Fall nicht mehr scheitern. So mag manch einer argumentieren und merkt dabei nicht, dass genau dieses Denken schon ein scheitern ist. Nat\u00fcrlich, es ist kr\u00e4fteraubend, wenn man einen Vorsatz wieder nicht erf\u00fcllt und wieder in den alten Trott f\u00e4llt. Darum mag ich auch keine Vors\u00e4tze, wo ich vorneweg schon weiss, dass das nicht klappen wird. Was ich aber mag, sind Ziele, die ich erreichen kann.<\/p>\n<p>Wir haben letzthin in der Kleingruppe \u00fcber den Auftrag der Christen gesprochen. Uns allen ist wohl der sogenannte Missionsbefehl aus Matth\u00e4us 28 bekannt. Wie haben sich wohl die J\u00fcnger damals gef\u00fchlt, als Jesus ihnen sagte, so Burschen, jetzt aber ran an die Lisa: alle Nationen sollt ihr jetzt zu J\u00fcngern machen. Nicht bloss eure Kinder, alle Nationen.<\/p>\n<p>Und heute sind wir noch immer nicht ganz am Ziel \u2013 aber schon sehr nahe. Haben also die J\u00fcnger Jesu versagt? Nein, denn sonst w\u00fcssten wir heute nichts vom Evangelium. Haben sie das Ziel erreicht? Nun, technisch gesehen nicht ganz. Wir wissen auch, dass sie zu beginn recht grosse Startschwierigkeiten hatten und nach Jesu Himmelfahrt gar die Hoffnung zu verlieren drohten. Doch dann kam eine Mahnung aus dem Nichts: Was steht ihr hier so rum, los, ihr wisst was zu tun ist.<\/p>\n<p>Und so ist es auch gut, wenn wir unsere Vors\u00e4tze gross setzten. Nicht weil wir es k\u00f6nnen, sondern weil Gott an uns Grosses vollbringen kann. Lasst uns einander Teilhaben an diesen Vors\u00e4tzen, damit wir sie Gegenseitig pr\u00fcfen und einander ermahnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch im Sch\u00e4rme haben wir uns im Team f\u00fcr das kommende Semester einiges vorgenommen. Wir m\u00f6chten zum Beispiel vermehrt auf die einzelnen Teilnehmer eingehen und die Abende noch relevanter gestallten.<\/p>\n<p>Es ist darum umso sch\u00f6ner, nicht alleine Unterwegs zu sein sondern Freunde und Helfer zu haben, die mit einem auf dem Weg sind. Auch die J\u00fcnger gingen nie alleine los, immer waren sie mindestens zu zweit. Lassen wir uns also nicht l\u00e4hmen von vergangenen Niederlagen sondern blicken wir auf zum ewigen Sieger, der uns zum Sieg verhelfen will. Ich w\u00fcnsche euch allen ein gesegnetes neues Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Menschen nutzten den Jahresbeginn, um etwas zu \u00e4ndern, dass sie schon lange unzufrieden macht. Der Einte m\u00f6chte weniger trinken, der andere mehr Sport treiben und wieder ein anderer nimmt sich vor, sich nichts vor zu nehmen. 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