{"id":96,"date":"2008-04-01T08:00:10","date_gmt":"2008-04-01T07:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=96"},"modified":"2008-05-16T09:05:55","modified_gmt":"2008-05-16T08:05:55","slug":"portugal-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=96","title":{"rendered":"Portugal 2008"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Gallery\" href=\"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?page_id=89&amp;album=5&amp;gallery=43\" target=\"_blank\">Gallery<\/a><\/p>\n<p><strong>Schon ist unser Einsatz in Portugal wieder Geschichte. Das Lager lebte von der Gegenwart Gottes und den vielen Teilnehmer. Wie diese die Tage in der Algarve erlebt haben, lesen Sie in den folgenden Berichten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein ganz normaler Montag <\/strong>&#8211; <em>Stefanie<\/em><br \/>\nAm Montag hat der Morgen f\u00fcr Olivia, Irene, Sylvain, Samuel, Jonathan, Beat, Elias und mich schon ziemlich fr\u00fch begonnen, genauer gesagt um 05.45 Uhr. Wir gingen Joggen. Um 06.00 Uhr mussten alle draussen parat stehen, fit und munter sein f\u00fcr eine Stunde Joggen. Kalt war es nicht, doch der Wind wehte uns schon ein wenig um die Ohren.<br \/>\nWir joggten Richtung Meer, nicht ganz so weit, weil wir mussten um 07.00 Uhr wieder im Haus sein. Wir haben Beat gebeten nicht zu schnell zu joggen, weil Olivia und ich waren nicht so fit. Ich war meistens die hinterste, war nicht besonders schnell. Wir joggten 1 Stunde genau um 07.00 Uhr waren wir wieder zur\u00fcck im Haus. Wir nahmen eine Dusche und waren gerade um 08.00 Uhr am Fr\u00fchst\u00fcckstisch. Ohh war das sch\u00f6n, einmal musste man sich nicht beeilen unter der Dusche =) haben wir das genossen.<br \/>\nDas Fr\u00fchst\u00fcck war immer spitze, jedes Mal gab es so viel Auswahl von Nutella, \u00fcber Cornflakes bis zu Jogurt und Milch. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mussten immer f\u00fcnf Personen abwaschen. Man konnte sich selber eintragen wenn man mochte. Olivia und ich waren nicht heute an der Reihe, also gingen wir in unser Zimmer und haben uns parat gemacht f\u00fcr den ganzen Tag zu arbeiten. Wir zogen uns unsere Arbeitskleider an, gute Schuhe, strichen uns mit Sonnencr\u00e8me ein und setzten uns die Sonnenbrille auf.<br \/>\nDie Arbeit startete jeden Morgen um viertel nach Neun. Um diese Zeit mussten alle draussen auf dem grossen Platz sein. Beat und Sylvain verteilten die Arbeiten und erkl\u00e4rten was wir machen mussten. Sie waren die Chefs. Man konnte jeden Tag ausw\u00e4hlen was man machen m\u00f6chte, jeden Tag konnte man Arbeit wechseln und jeden Tag war es immer wieder von Neu an cool. Wir mussten verschiedene Arbeiten ausf\u00fchren. Haus anstreichen, St\u00fchle schleifen, B\u00fcsche schneiden, Wasserleitungen legen, Rasenm\u00e4hen und viele andere Sachen. Olivia, Susanne und ich begannen mit der Arbeit \u201eHausmauer b\u00fcrsten\u201c. Wir mussten die alte Farbe von der Hausmauer mit einer B\u00fcrste mit eisigen Borsten abkratzen, damit die neue Farbe gut h\u00e4lt. Leider waren wir hintern dem Haus, das heisst, wir hatten keine Sonne. Nicht weiter schlimm, wir hatten es trotzdem wahnsinnig lustig. Nebst der Arbeit, war unser Hauptthema singen. W\u00e4hrend dem ganzen Morgen sangen wir, bis uns kein Lied mehr in den Sinn kam. Es war total lustig.<br \/>\nJeden Tag machten wir um 10.30 Uhr Pause. Wir konnten etwas trinken und etwas kleines essen. Dann aber wieder ab an die Arbeit bis um 12.00 Uhr, dann gab es das Mittagessen. Auch das war jeden Tag mit viel Liebe zubereitet worden. Nach dem Mittagessen hatten wir bis um 13.30 Uhr frei. Nach dem Mittag ging es meistens dort weiter wo es am Morgen aufgeh\u00f6rt hat. Jeder ging wieder an seine Arbeit.<br \/>\nF\u00fcr mich war es nie wie arbeiten, wir hatten jeden Tag so viel Spass und Freude, dass man es v\u00f6llig vergisst arbeiten zu m\u00fcssen. Man konnte sich viel erz\u00e4hlen und zusammen lachen. Der Tag ging immer so schnell vorbei und es war schon 17.00 Uhr. Wir verr\u00e4umten alle Werkzeuge, Pinsel, Schleifpapiere und gingen duschen, so dass wir alle um 18.30 Uhr essen konnten.<br \/>\nJeden Abend hatten wir eine Andacht, jeden Abend hatten wir ein anderes Thema und jeden Abend erz\u00e4hlte uns ein anderer Leiter etwas. Wir hatten Kleingruppen gebildet und nach jeder Andacht gingen wir in diese Gruppen um einige Fragen zu beantworten, einwenig mit einander zu sprechen und sich Sachen zu erz\u00e4hlen. Ich war mit Nicole, Susanne, Thomas, Alexandra, Monika und Seline in der Gruppe und unsere Leiter waren Mathias M. und Cynthia. Wir haben in dieser Gruppen viel voneinander erfahren und haben einander viel anvertraut. Unsere Gruppe war genial. Wir waren nicht immer um die gleiche Zeit fertig, aber nach den Kleingruppen hatten wir Freizeit. Um 23.00 Uhr musste Nachtruhe sein, einfach so, dass alle die schlafen wollten schlafen konnten. Im Aufenthaltsraum durfte man so lange sein wie man wollte, der letzte musste einfach das Licht l\u00f6schen. Olivia und ich gingen schon fr\u00fch ins Bett, uns machten die Beine weh und wir waren sehr m\u00fcde. Es war ein toller Tag. Ein Tag den ich nie vergessen werde, wie ich die ganzen zehn Tage immer in meinen Erinnerungen haben werde.<\/p>\n<p><strong>Weisst du noch<\/strong> &#8211; <em>Esther<\/em><br \/>\nPortugal ist schon eine Weile her. Weisst du noch, wie wir uns an jenem Donnerstag im Car gem\u00fctlich eingerichtet haben? Nach einer Nacht mit teilweise sehr wenig Schlaf haben wir vor dem Morgenessen einen Spontaninput geh\u00f6rt, zu welchen zwei W\u00f6rtern schon wieder? Ah ja, dann kam der Tag in Barcelona mit den tausend Metro Fahrten.<br \/>\nAm Abend das leckere Essen mit Shrimps und so beim Chinesen. Die zweite Nacht im Car und schon fuhren wir der Quinta da Ana Velha entgegen und wurden bei einem feinen Essen mit Gelatinedessert verw\u00f6hnt.<br \/>\nHecken schneiden, W\u00e4nde streichen, Fussballfeld m\u00e4hen, St\u00fchle schleifen, Umgebung versch\u00f6nern, einkaufen, Wasserleitungen verlegen, Sand ins Volleyfeld f\u00fcllen, kochen, Tische decken, Z\u00e4une machen, die Arbeit ging voll los!! Aber kannst du dich noch an unsere Ostern\u00e4stli Suche oder den Ausflug an den s\u00fcdwestlichsten Punkt Europas erinnern? Manche wagten ja sogar einen Sprung ins k\u00fchle Meer\u2026 brrr\u2026. Wer weiss noch, welches Lied sich hinter Nr. 26 verbirgt? Jesus, wer ist das? Brot, Licht, T\u00fcr, Hirte, Auferstehung, Leben, Weg, Wahrheit, Weinstock\u2026<br \/>\nJeden Tag haben wir dazu von den LeiterInnen etwas geh\u00f6rt. Die letzte Kleingruppenzeit war dann an einem etwas ungew\u00f6hnlichen Ort, im Port Aventura oder im Car. Woooow, die neue Bahn, der freie Fall oder die krasse Achterbahn\u2026 das brauchte ab und zu etwas \u00dcberwindung! Und pl\u00f6tzlich waren wir schon wieder im Car und fuhren der Schweiz entgegen, belagerten ab und zu die Rastst\u00e4ttentoiletten, und schrieben einander Kommentare in die \u00d6rdnerchen. In Yverdon dann dass Morgenessen\u2026 fein\u2026 Endlich wurde auch das Wichtelen aufgel\u00f6ste und schon mussten die ersten auf den Zug. Abschied nehmen und vorbei. Weisst du noch?<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank<\/strong> &#8211; <em>Matthias<\/em><br \/>\nMein viertes Mal Portugal und es war wieder ein tolles Lager. Es hat alles geklappt, wir hatten es gut im Team und als ganze Gruppe und wir erlebten im Vorfeld Gottes Wirken.<br \/>\nDenn lang machte es den Anschein, als w\u00fcrden wir kaum genug Teilnehmer zusammen bekommen, um den Einsatz durchzuf\u00fchren. Doch im Glauben begannen wir f\u00fcr 45 Leute zu beten und fuhren schlussendlich mit 45 und einem Kleinkind nach Portugal. Gelobet sei der Herr!<br \/>\nDanke darum auch allen, die mit uns gebetet haben. Danke f\u00fcr alle Spenden f\u00fcr die Farbe und f\u00fcr den Einsatz. Und danke f\u00fcr das feine Fr\u00fchst\u00fcck am Sonntag. Ihr alle habt dadurch zu dem guten Gelingen des Lagers beigetragen.<br \/>\nEin grosses Merci auch an alle Leiter. Danke f\u00fcr die Zeit, die ihr in Vorbereitung und Durchf\u00fchrung investiert habt. Mit Menschen wie euch so ein Lager durchzuf\u00fchren macht riesig Spass und es ist toll, sich einfach auf euch verlassen zu k\u00f6nnen ohne alles kontrollieren zu m\u00fcssen. Ihr seid genial!<br \/>\nUnser gr\u00f6sster Dank geb\u00fchrt aber unserem Herren. Er hat uns auf den fast 5&#8217;000 Kilometer Carfahrt bewahrt. Er hat uns super tolles Wetter geschenkt. Er hat uns tiefe Gemeinschaft gegeben. Er hat uns mit allem n\u00f6tigen versorgt. Er hat unsere Arbeiten gesegnet. Und am wichtigsten, Er ist uns begegnet. \u00dcberdurchschnittlich viele Jugendliche kamen ohne einen christlichen Hintergrund in das Lager und scheuten sich nicht, ihre Fragen zu stellen und sich mit den Antworten auseinander zu setzten. Gott hat uns zum S\u00e4en und W\u00e4ssern gerufen und genau das durften wir in diesem Lager wieder tun. Betet doch mit uns, dass der Herr nun auch Wachstum schenkt! Vielen Dank.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gallery Schon ist unser Einsatz in Portugal wieder Geschichte. Das Lager lebte von der Gegenwart Gottes und den vielen Teilnehmer. Wie diese die Tage in der Algarve erlebt haben, lesen Sie in den folgenden Berichten. 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