{"id":98,"date":"2008-06-02T08:00:17","date_gmt":"2008-06-02T07:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jg-schaerme.ch\/?p=98"},"modified":"2008-06-03T13:07:08","modified_gmt":"2008-06-03T12:07:08","slug":"was-ist-der-mensch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jg-schaerme.ch\/?p=98","title":{"rendered":"Was ist der Mensch?"},"content":{"rendered":"<p><em>Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?<\/em> (Psalm 8, 4-5)<\/p>\n<p>Diese Verse aus Psalm 8 hat Buzz Aldrin, der mit Neil Armstrong als erster auf dem Mond war, bei seiner letzten Videobotschaft vom Weltraum aus zitiert. Ein Mann, der auf dem Mond spaziert ist, die Sterne aus n\u00e4chster N\u00e4he gesehen hat, die Gr\u00f6sse des Weltraums am eigenen Leib erfuhr, dieser Mann besinnt sich der Worte aus dem Psalm und kommt aus dem Staunen nicht hinaus. Vielleicht haben seine Gedanken etwa wie folgt get\u00f6nt:<br \/>\nWas bin ich doch f\u00fcr ein kleines Ding und doch, mein Gott kennt und liebt mich, er l\u00e4sst mich nicht alleine! Er kennt mich in- und auswendig, er weiss um meine Schw\u00e4chen und hat mich trotzdem so gerne. Wie gross dieses Weltall doch ist! Doch mein Gott ist gr\u00f6sser, denn er hat es erschaffen. Er hat jedem Stern seinen Platz zugewiesen, jedem Himmelsk\u00f6rper seine Bahn bestimmt. Und all das hat er nur wegen mir getan, damit ich Leben kann!<br \/>\nUnd wie wir leben sollen! Jesus sagte (Joh 10, 10): Ich bin gekommen, damit ihr Leben in der vollen F\u00fclle habt. Nicht einfach nur ein bisschen leben, nein, den vollen Umfang will er uns schenken. Nicht was wir mit unseren begrenzten F\u00e4higkeiten auf die Beine stellen, nein, was er, der Sohn des Allm\u00e4chtigen, uns von seinem Vater zukommen l\u00e4sst: Ewiges Leben, ewige F\u00fclle und ewiges geliebt sein. Es gibt nichts, was ich mir mehr w\u00fcnsche, als immer mehr in diese F\u00fclle einzutauchen und mit all den Menschen um mich herum das Leben in seiner Ganzheit, so wie es sich Gott gedacht hat, zu geniessen und diese Freude am Leben weiterzugeben. Warum? Weil Gott sich um mich und um dich k\u00fcmmert, uns nicht vergisst und immer um uns ist, egal wo wir uns gerade im Weltall befinden.<\/p>\n<p><strong>Es geht dem Ende zu<\/strong><br \/>\nAm 15. August 2004 habe ich meine Arbeit beim Sch\u00e4rme aufgenommen. In diesen vier Jahren habe ich viele Menschen kennen gelernt und mein Namensged\u00e4chtnis kam h\u00e4ufig arg ins schwitzen. \u00dcber 500 JG Abende, zehn Wochenendlagern, vier Portugaleins\u00e4tzen und viele andere Unternehmen sp\u00e4ter sitze ich jetzt vor dem Bildschirm und lasse mir diese Zeit vor den Augen noch einmal Revue passieren.<br \/>\nDas sprichw\u00f6rtliche weinende und lachende Auge ist in diesem Moment mein. Denn obwohl es nach jedem Jahr hiess Abschied zu nehmen, baute man mit den verbleibenden Menschen eine umso tiefere Beziehung auf. Die Leiter aus der Region und um so mehr die Leiter aus dem eigenen Team sind einem ans Herz gewachsen, die Landschaft und Umgebung lieb und die Gemeinde zur Heimat geworden. All das gilt es zur\u00fcck zu lassen und zu neuen Ufern aufzubrechen.<br \/>\nUm vieles leichter f\u00e4llt mir das, weil wir mit Julia Zbinden eine Nachfolgerin f\u00fcr die Arbeit im Sch\u00e4rme gefunden haben. Sie wird sich sicher im n\u00e4chsten Freundesbrief vorstellen. Und doch m\u00f6chte ich die Chance nicht ungenutzt lassen, euch alle zu bitten, auch an Julia und ihre Arbeit zu denken und f\u00fcr sie zu beten. Denn euer Mittragen hat auch mir in den vergangenen Jahren die Arbeit leichter gemacht und mir die Geduld, Kraft und Liebe gegeben, jede Woche neu den Jungen die selbstlose Liebe von Jesus Christus weiterzugeben.<br \/>\nWie es mit mir pers\u00f6nlich weitergeht, dass ist zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss. Fest steht auf jeden Fall, dass mich das Theologiestudium noch ein weiteres Jahr besch\u00e4ftigen wird und ich voraussichtlich im Herbst 2009 abschliessen kann. F\u00fcr das letzte Studienjahr w\u00fcnsche ich mir eigentlich eine Arbeitsstelle, wo ich Beruf und Studium ein wenig besser voneinander trennen kann und ich mich mehr auf das Studium konzentrieren kann.<br \/>\nMeine Tr\u00e4ume f\u00fcr die Zeit nach dem Studium schliessen nat\u00fcrlich meine Freundin Esther Stalder mit ein und drehen sich viel um eine Weltreise. Wen es weiterhin interessiert, was ich so treibe \u2013 und mich zwischendurch auch wissen lassen w\u00fcrde, was man selbst so treibt \u2013 dem m\u00f6chte ich gerne meine Emailadresse bekannt geben. Einfach im Sch\u00e4rmeb\u00fcro nachfragen. Via diese Email findet ihr mich auch bei Facebook und im MSN-Messenger.<\/p>\n<p><strong>FareWell Weekend<\/strong><br \/>\nDoch noch ist die Zeit im Sch\u00e4rme nicht zu Ende. Am 5.-6. Juli 2008 f\u00fchren wir noch ein Abschlusswochenende durch. Da es mein letztes sein wird, habe ich mir erlaubt, es auch auf alle Jugendlichen und Junggebliebenen der Sch\u00e4rmegeschichte auszuweiten. Wenn du also seit 2004 im Sch\u00e4rme warst oder wir uns sonst irgendwie begegnet sind, bist du herzlich eingeladen, an diesem Wochenende teilzunehmen. Genauere Infos kannst du \u00fcber das Sch\u00e4rmeb\u00fcro anfordern. Zum dich ein wenig neugierig zu machen, hier die Programmhighlights:<br \/>\nAm Samstag treffen wir uns bei sch\u00f6nem Wetter in Thun und nehmen mit ein paar grossen Gummibooten die Aare unter die Paddel. Mit der Utigerwelle, vielen Br\u00fccken und der Einfahrt in Bern mit Blick auf das Bundeshaus ist diese Strecke einfach nur sch\u00f6n! Von Bern geht es dann nach Yverdon, diesmal aber mit Zug oder Bus. In Yverdon feiern wir eine gem\u00fctliche Beach-Party und geniessen den hoffentlich warmen Sommerabend.<br \/>\nAm Sonntag geht es weiter mit einem gemeinsamen Jugendgottesdienst in Yverdon. Wer hier noch etwas beitragen m\u00f6chte, eine Geschichte aus der Sch\u00e4rmezeit oder was seither passiert ist, darf sich gerne melden. Anschliessend an den Gottesdienst werden wir zusammen mit den Leuten aus der Gemeinde am Strand grillieren gehen und dann so um sp\u00e4testens 16h00-17h00 dem Sch\u00e4rmejahr 07-08 den Schlusspunkt setzen.<br \/>\nEs w\u00e4re wirklich toll, m\u00f6glichst viele von euch mit dabei zu haben! \u00dcberleg es dir doch und lass es mich wissen!<\/p>\n<p><strong>Ja und der Sch\u00e4rme?<\/strong><br \/>\nEin bisschen viel von mir in diesem Brief \u2013 aber den Sch\u00e4rme gibt\u2019s nat\u00fcrlich auch noch. F\u00fcr alle die nicht im Verein sind hier ein kurzes Update.<br \/>\nDa Christian Brand, Pfarrer in Yverdon und langj\u00e4hriger Pr\u00e4sident des Sch\u00e4rmevereins, im Sommer pensioniert wird und die Region verl\u00e4sst, musste der Vorstand neu besetzt werden. Neu ist G\u00e9rhard (Geru, Geri) Wyss Pr\u00e4sident. Das Amt des Sekret\u00e4rs bleibt bei Andreas (Andi) Amacher. Kassier ist neu D\u00e9sir\u00e9e (D\u00e9si) Ritschard. Beisitzer sind Walter Haldemann (bisher), Cynthia Wegmann (neu) und Jacqueline Gerber (neu). Ich w\u00fcnsche euch Gottes Segen und Weisheit in den Vereinsgesch\u00e4ften des Sch\u00e4rme! Vielen Dank f\u00fcr euren Einsatz.<br \/>\nWas wir seit dem letzten Freundesbrief so alles mit dem Sch\u00e4rme unternommen haben, fand in dieser Ausgabe leider keinen Platz. Darum lade ich dich ein, dass du unsere Webseite nach den Lagerberichten und Fotogalerien durchst\u00f6berst und vielleicht den einten oder anderen Kommentar oder G\u00e4stebucheintrag hinterl\u00e4sst. Vielen Dank.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? 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